Thomas Kirsche
Christian Jansen
Letztes Update 9.06.2026
Über LaCash
Hinter LaCash steckt die LaCash GmbH & Co. KG mit Sitz Am Sandtorkai 56 in 20457 Hamburg. Gegründet wurde das Unternehmen 1998, damals noch unter dem Namen DIESSELHORST SOFTWARE & CONSULTING. Seitdem entwickelt der Anbieter Kassensoftware und hat daraus über die Jahre ein modulares PC-Kassensystem geformt, das für alle Branchen und Betriebsgrößen branchenspezifisch vorkonfiguriert wird.
Die Grundidee: Du startest mit einer Basissoftware und baust dir den Rest aus Modulen zusammen. Das System läuft lokal unter Windows, kaufen oder mieten ist beides möglich. Vom kleinen Einzelhandelsgeschäft bis zum Filialbetrieb mit zentraler Verwaltung lässt sich damit fast jede Anforderung abbilden, ohne Cloud-Zwang.
LaCash ist Mitglied im DFKA, dem Deutschen Fachverband für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik, und stellt dort den Landesvorsitz für Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit DATEV, Audicon, ETL und den Finanzbehörden zusammen, und das System wurde von externen Gutachtern und Wirtschaftsprüfern geprüft. Diese Einbindung in die steuerberatende Praxis erklärt, warum der Anbieter beim Thema Finanzamt-Konformität so solide aufgestellt ist.
Software von LaCash
Die Software ist modular aufgebaut. Die Basissoftware kommt bereits branchenvorkonfiguriert zu dir, je nach Geschäft mit passenden Voreinstellungen. Enthalten sind die klassischen Kassenfunktionen: der eigentliche Kassenbetrieb, Artikel-Schnellwahltasten, das Scannen von Barcodes, Bondruck, Auswertungen, die Pflege der Stammdaten und die TSE-Anbindung für die gesetzliche Absicherung.
Reicht dir die Basis nicht, erweiterst du sie um Zusatzmodule. Dazu zählen unter anderem die Lagerverwaltung und Warenwirtschaft, eine Kundenverwaltung mit CRM-Funktionen, die FiBu- und DATEV-Schnittstelle für deinen Steuerberater, ein Bestellwesen, ein Inventurassistent, der Digitalbon und für Mehrbetriebe die Filiallösung mit zentralen Auswertungen. So zahlst du nur für die Funktionen, die du wirklich brauchst, und kannst später nachrüsten, ohne das System zu wechseln.
Technisch läuft die Software unter Windows 10 oder 11, egal ob auf PC, Laptop, Tablet oder Touch-Kasse. Du kannst sie kaufen oder mieten, und für einen ersten Eindruck stellt LaCash eine Testversion zum Download bereit.
Hardware von LaCash
Bei der Hardware hast du zwei Wege. Entweder du installierst die Software auf einem eigenen Windows-Gerät, oder du holst dir eine fertige Komplettkasse direkt bei LaCash. Gerade die Komplettkassen decken eine breite Auswahl ab.
Zur Modellpalette gehören die YUNO als Touch-Komplettkasse, ein kompaktes All-in-One-Mini für Theken mit wenig Platz und die klassische Touch-Komplettkasse. Letztere kombiniert einen Touch-PC mit Kundendisplay, Bondrucker, Kassenschublade und Barcode-Scanner zu einem fertigen Arbeitsplatz. Die Bandbreite reicht von der kleinen Einplatzkasse bis zur ausgewachsenen Bedientheke.
Kartenzahlung bei LaCash
Kartenzahlung ist bei LaCash über ein eigenes Erweiterungsmodul gelöst. Das Modul steuert das Terminal direkt aus der Kasse heraus. Der zu zahlende Betrag wird automatisch ans Terminal übergeben, dadurch entstehen keine Tippfehler, und die Zahlung wird sofort in der Kasse verbucht.
Du wählst zwischen drei Terminals. Das stationäre Terminal hängt per Kabel an der Kasse und überträgt besonders schnell. Dazu gibt es zwei mobile Varianten, eine per WLAN und eine per LTE für Standorte ohne festes Netz. Akzeptiert werden alle gängigen Zahlungsmittel, also girocard, Kreditkarte sowie Apple Pay und Google Pay.
Bei den Konditionen zahlst du pro Transaktion 0,07 €. Hinzu kommt das Disagio, das je nach Karte gestaffelt ist: 0,258 Prozent bei der girocard, 1,29 Prozent bei VISA und Mastercard sowie 0,99 Prozent bei Maestro und V-Pay. Die Miete für das Bezahlterminal beginnt bei 15,90 € im Monat.
Zusatzgeräte für die LaCash Kassensysteme
Wenn du die Software auf deinem eigenen Gerät betreibst, kannst du die Peripherie einzeln dazukaufen. Bondrucker, Scanner und Kassenschubladen sind separat erhältlich, sodass du dir genau die Ausstattung holst, die zu deinem Arbeitsplatz passt.
Ein besonderes Zusatzgerät ist der Cash-Recycler für die automatisierte Bargeldannahme. Das Gerät nimmt Scheine und Münzen selbst entgegen und gibt das Wechselgeld aus. Dein Personal muss das Bargeld nicht mehr von Hand zählen, und typische Wechselgeldfehler fallen damit weitgehend weg. In Betrieben mit hohem Bargeldanteil spart das spürbar Zeit.
Einsatzbereiche / Flexibilität der LaCash Kassensysteme
Der modulare Aufbau ist der Grund, warum sich LaCash in so vielen Branchen einsetzen lässt. Im Einzelhandel arbeitet das System mit Barcode-Scan und Warenwirtschaft, in der Gastronomie und Schnellgastronomie mit Tischverwaltung und mobilen Terminals, und im Dienstleistungsbereich, etwa bei Friseur und Kosmetik, mit Terminbezug und Kundenverwaltung. Auch Getränkemarkt, Museen und Freizeitparks, der Unverpackt-Laden, der Schuh- und Textilhandel sowie der Blumenhandel gehören zu den abgedeckten Bereichen.
Bei der Betriebsgröße ist das System genauso flexibel. Du startest mit einer einfachen Einplatzkasse und wächst bis zur Filiallösung mit zentraler Verwaltung über mehrere Standorte. Für Gastronomiebetriebe mit Außenbereich sind die mobilen Terminals praktisch, weil das Personal direkt am Tisch oder im Biergarten kassiert.
Auch für Kiosk, Späti, Trinkhalle und Getränkemarkt gibt es ein eigenes Branchen-Modul, das die typischen Sonderfälle dieser Geschäfte abdeckt. Dazu gehören die Pressecode-Erkennung, bei der Titel und Preis automatisch aus dem Barcode gezogen werden, der Lotto-Barcode mit Betragsübernahme, die VMP-Meldung an den Grossisten, eine Tabak-Jugendschutz-Warnung und die Verwaltung des Flaschenpfands inklusive Leergut-Bon-Scan. Über die Anbindung an Lekkerland und DTV-Tabak lassen sich Artikelstämme importieren und elektronische Lieferscheine verarbeiten. Wenn du tiefer in diese Konstellation einsteigen willst, findest du mehr dazu unter Kiosk-Kassensysteme.
Finanzamt-Konformität der LaCash Kassensysteme
Bei der Rechtssicherheit ist LaCash solide aufgestellt. Im System steckt eine Swissbit-TSE, die nach KassenSichV und BSI TR-03153 zertifiziert ist. Für den Betriebsprüfer steht die DSFinV-K-Schnittstelle in der Version 2.4 bereit, und der Datenexport ist Audicon-zertifiziert, also für die Prüfsoftware der Finanzverwaltung aufbereitet.
Dazu kommen ein Archivsystem für die revisionssichere Aufbewahrung über zehn Jahre, ein Manipulationsschutz und ein internes Kontrollsystem. Sämtliche Änderungen an Preisen und Stammdaten sowie alle Stornos werden dokumentiert, sodass jede Bewegung im Nachhinein nachvollziehbar bleibt. Diese Nähe zu DATEV, Audicon und den Finanzbehörden zahlt hier direkt ein.
Datensicherheit der LaCash Kassensysteme
Deine Daten liegen in einer Datenbank, die mit einem Hersteller-Passwort geschützt ist. Sie lässt sich nicht einfach mit einem Datenbank-Editor öffnen und von außen verändern, was einen Riegel gegen nachträgliche Manipulation vorschiebt.
Innerhalb des Betriebs regelt ein Zugriffsschutzsystem, wer was sehen darf. Du legst Benutzer an und vergibst die Rechte individuell. So kannst du festlegen, dass nur du als Inhaber Zugriff auf sensible Kundendaten hast, während dein Personal nur die Funktionen sieht, die es für die tägliche Arbeit braucht.
Service von LaCash
Der Service setzt stark auf Selbsthilfe und Dokumentation. Auf der Webseite findest du umfangreiche Online-Handbücher und Betriebsanleitungen für die Kassensysteme aller Branchen und die Peripheriegeräte, dazu rechtliche und steuerliche Informationen, Prospekte und Preislisten zum Nachlesen. Wer mit einer konkreten Frage nicht weiterkommt, erreicht das Vertriebsteam per E-Mail oder telefonisch.
Brauchst du mehr, lässt sich die Einrichtung und Programmierung optional vor Ort buchen. LaCash arbeitet dabei mit festen Stundensätzen: 160 € pro Stunde für Technik, 190 € pro Stunde für Programmierung durch einen Fach-Experten und 290 € pro Stunde für Consulting. Alternativ gibt es Prepaid-Servicetickets zu 100, 160 und 290 €. Für Anfahrten berechnet der Anbieter 0,75 € pro Kilometer mit dem PKW.
LaCash bewirbt das System als selbsterklärendes Ready-to-start-Produkt. Laut Anbieter ist eine Schulung nicht zwingend nötig, weil du dich mithilfe der Handbücher selbst einarbeiten kannst. Ob das für dich reicht oder du lieber die Vor-Ort-Einrichtung dazubuchst, hängt davon ab, wie viel Zeit du investieren willst.
Kosten / Gebühren bei LaCash
Weil das System modular ist, hängt der Endpreis davon ab, welche Hardware und welche Module du zusammenstellst. Die folgenden Werte stammen aus dem Produktprospekt Einzelhandel mit Stand 03/2026, alle Preise sind netto zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer.
| Position | Kauf | Miete / Leasing | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Basissoftware | 490 € einmalig | 25 €/Monat (inkl. Updates) | Mietbindung 12 Monate, 30-Tage-Testversion |
| Einrichtung Basissoftware | 90 € einmalig | separat berechnet | Grundkonfiguration |
| Touch-Komplettkasse | 1.690 bis 3.990 € | 46 bis 101 €/Monat (Leasing 48 Monate) | YUNO ab 2.490 € bzw. 67 €/Monat |
| Kartenzahlung | 0,07 €/Transaktion plus Disagio | Bezahlterminal ab 15,90 €/Monat | Disagio gestaffelt je Kartentyp |
| Barcode-Scanner | 190 € einmalig | Zubehör | einzeln zukaufbar |
| Kassenschublade | 100 € einmalig | Zubehör | einzeln zukaufbar |
| Kundenmonitor | 200 bis 490 € einmalig | Zubehör | je nach Größe und Ausführung |
Die Preise der einzelnen Branchen-Module variieren je nach Geschäft und werden im jeweiligen Produktprospekt und in der Preisliste auf der Webseite ausgewiesen. Wer genau wissen will, was ein Modulpaket für die eigene Branche kostet, ruft die passende Preisliste ab oder fragt das Vertriebsteam an. Der Einstieg mit der Basissoftware liegt bei 490 € Kauf oder 25 € im Monat, die Gesamtsumme entscheidet sich über Module und Hardware.
LaCash Kassensysteme
LaCash in den sozialen Medien
In den sozialen Medien ist LaCash vor allem auf YouTube aktiv. Dort zeigt der Anbieter sein System und einzelne Funktionen in bewegten Bildern. Du findest die Inhalte auf dem YouTube-Kanal von LaCash.
Häufige Fragen zu LaCash
Was kostet das Kassensystem von LaCash?
Die Basissoftware bekommst du für einmalig 490 € im Kauf oder 25 € pro Monat in der Miete, jeweils inklusive Updates. Dazu kommt eine einmalige Einrichtung von 90 €. Eine Touch-Komplettkasse liegt im Kauf zwischen 1.690 und 3.990 € oder im Leasing über 48 Monate bei 46 bis 101 € monatlich, die YUNO startet bei 2.490 € bzw. 67 € im Monat. Hinzu kommen die Module für deine Branche, deren Preis je nach Umfang variiert. Alle Werte stammen aus dem Produktprospekt mit Stand 03/2026 und verstehen sich netto.
Kann ich LaCash kaufen oder mieten?
Beides ist möglich. Du kannst die Basissoftware für 490 € kaufen oder für 25 € pro Monat mieten, wobei die Mietversion eine Bindung von zwölf Monaten hat und die Updates enthält. Auch die Komplettkassen lassen sich entweder direkt kaufen oder über ein Leasing mit 48 Monaten Laufzeit finanzieren. Vor dem Start kannst du eine 30-Tage-Testversion ausprobieren.
Läuft LaCash auch offline?
Ja. Die Software wird lokal unter Windows installiert und arbeitet auf deinem Gerät, nicht in einer reinen Cloud. Dadurch bleibst du kassierfähig, auch wenn die Internetverbindung wegbricht. Für Online-Updates oder die Anbindung an externe Dienste brauchst du dann wieder eine Verbindung.
Für welche Branchen eignet sich LaCash?
Durch den modularen Aufbau deckt LaCash sehr viele Branchen ab. Dazu gehören Einzelhandel, Gastronomie und Schnellgastronomie, Dienstleistung wie Friseur und Kosmetik, Getränkemarkt, Museen und Freizeitparks, Unverpackt-Laden, Schuh- und Textilhandel, Blumenhandel sowie Kiosk, Späti und Trinkhalle. Vom kleinen Einplatzbetrieb bis zur Filiallösung mit zentraler Verwaltung lässt sich das System passend skalieren.
Ist LaCash TSE- und finanzamtskonform?
Ja. Im System steckt eine Swissbit-TSE nach KassenSichV und BSI TR-03153, dazu die DSFinV-K-Schnittstelle in Version 2.4 und ein Audicon-zertifizierter Export für den Betriebsprüfer. Das Archivsystem speichert zehn Jahre revisionssicher, und alle Preis- und Stammdatenänderungen sowie Stornos werden dokumentiert. Damit erfüllt das System die Anforderungen der Kassensicherungsverordnung.
Kann ich LaCash selbst einrichten?
LaCash bewirbt das System als selbsterklärendes Ready-to-start-Produkt und stellt dafür ausführliche Online-Handbücher und Betriebsanleitungen bereit. Laut Anbieter ist eine Schulung nicht nötig, du kannst dich also selbst einarbeiten. Möchtest du das nicht selbst übernehmen, buchst du die Einrichtung und Programmierung optional vor Ort zu festen Stundensätzen dazu.
Fazit zu den Kassensystemen von LaCash
LaCash ist ein modular aufgebautes Windows-Kassensystem für nahezu jede Branche und Betriebsgröße. Du stellst dir das System aus Basissoftware und Modulen zusammen und zahlst nur für das, was du wirklich nutzt. Der Preis für die Basissoftware ist mit 490 € im Kauf oder 25 € pro Monat wettbewerbsfähig, und weil die Software lokal läuft, arbeitest du auch ohne Internet weiter.
Die Grenzen sind klar: Das System setzt Windows voraus, ein iPad oder ein Mac scheidet damit aus. Und das Bedienkonzept folgt dem klassischen PC- und Touch-Kassenansatz, was robust und vertraut ist, aber kein modernes App-Erlebnis liefert. Wer damit zurechtkommt, bekommt eine branchentief ausgestattete Kasse mit starker Finanzamt-Konformität und einem nachvollziehbaren Modulsystem.
LaCash Kassensysteme
Modulares Windows-Kassensystem für alle Branchen: branchenvorkonfigurierte Basissoftware ab 490 € Kauf oder 25 €/Monat Miete, erweiterbar um Warenwirtschaft, CRM und DATEV-Schnittstelle. Komplettkassen wie die YUNO ab 2.490 €, Swissbit-TSE und DSFinV-K 2.4 inklusive, lokal und offline lauffähig.
Alternativen & mehr Infos
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