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KostenKostenKartenleser einmalig 279 € netto, keine monatlichen Gebühren, Transaktionsgebühr für alle Zahlungen 1,23 %KostenTarif „Start“: keine monatlichen Gebühren, 1,39 % auf den Umsatz mit allen Verbraucherkarten (Kredit-, Debit-, Giro-, EC-Karten) aus EU und EWR. Weitere Tarife: Classic 9,95 €/Monat (girocard 0,25 %, Kreditkarte 1,19 %, 0,079 € je Transaktion), Classic Plus 19,95 €/Monat (girocard 0,25 %, Kreditkarte 1,19 %, 0,08 € je Transaktion) und softPOS 7,99 €/Monat für das eigene Android-Gerät (ohne girocard). Einmalkosten für das Terminal: ab 79,95 € im Start-Tarif, 24,95 € in den übrigen Tarifen. Monatlich kündbar; die Kündigung verpflichtet zur Rückgabe des Geräts.KostenAll Time Flex: Einrichtungsgebühr ab 19 € einmalig, keine monatlichen Fixkosten, zzgl. Transaktionsgebühren. All Card Flat: Monatliche Grundgebühr ab 29,90 €, abhängig von Umsatz und Laufzeit.KostenTransaktionsgebühren: 0,69 % im Flatrate-Tarif (inkl. Interchange- und Scheme-Fee-Gebühren). Terminalmiete: ab 15,50 € bzw. ab 12,50 € / Monat netto (mobil bzw. stationär). App-Lösung: Transaktionsgebühren 0,69 % (zzgl. Interchange- und Scheme-Fee-Gebühren) plus 5 € / Monat netto für die App.KostenTerminalmiete ab 12,50 €/Monat netto (stationär) bzw. ab 16,95 €/Monat netto (mobil). Transaktionsgebühr 0,24 % auf Girocard/EC, 0,89 % auf Kreditkarten (Visa, Mastercard), Mindestgebühr 0,04 € je Transaktion. Keine Einrichtungsgebühr, einmalig 9,95 € netto Versand oder wahlweise 24,95 € netto für die Installation vor Ort. Laufzeit 24 Monate, monatlich kündbar gegen 5,00 € je Gerät und Monat; steht im Vertrag keine eigene Laufzeit, greifen laut AGB 60 Monate. Die AGB nennen zudem 25.000 € girocard-Mindestumsatz im Jahr, sonst einmalig 250 € Servicegebühr, nehmen Aktions-Tarife davon aber aus.KostenSumUp Solo Lite: 34 Euro, SumUp Solo: 79 Euro, SumUp Solo und Mobildrucker: 109 Euro (Listenpreise netto). Standardgebühr: 1,39 % je Zahlung vor Ort, für alle Kartenarten gleich. Mit dem Abo „Zahlungen Plus“ (19 Euro/Monat oder 199 Euro/Jahr, früher „SumUp One“): 0,79 % für inländische EC- und Kreditkarten, 1,39 % für Premium-, AmEx- und internationale Karten. Auch „Tap to Pay“ möglich
App fürApp fürApp ist vorinstalliertApp fürKeine AppApp fürKeine AppApp fürAndroidApp fürSoftPOS möglich (Bezahlen per Smartphone)App füriOS & Android
HardwareHardwareModernes Terminal mit SIM / WLAN / 4G / NFCHardwareA920 enthalten, diverse andere Geräte ggfls. gegen AufpreisHardwareAuswahl an verschiedenen stationären und mobilen Kartenlesegeräten. Alle mit integriertem Bondrucker und TouchscreenHardwareAuswahl mobiler und stationäre Kartenlesegeräte mit allen modernen FeaturesHardwareStationäre und mobile EC-Terminals (WLAN/LTE), SoftPOS (Bezahlen per Smartphone) und Self-Ordering-Terminals. Kontaktlos/NFC.HardwareTerminals, die sowohl über die App als auch eigenständig funktionieren. Teilweise mit integriertem Bondrucker.
KartenKartenAlle gängigen Karten sowie mobile Payment und NFCKartenAlle gängigen Karten inkl. mobile Payment und NFC möglichKartenAlle gängigen Karten sowie mobile Payment und NFCKartenAlle gängigen Karten sowie mobile Payment und NFCKartenGirocard, Visa und Mastercard sowie kontaktloses Bezahlen (NFC) und Apple Pay, Google Pay, Samsung PayKartenAlle gängigen Karten inkl. mobile Payment und NFC möglich.
TransaktionslimitsTransaktionslimitsKeine LimitsTransaktionslimitsKeine LimitsTransaktionslimitsKeine LimitsTransaktionslimitsKeine LimitsTransaktionslimitsNach AbspracheTransaktionslimitsMindestbetrag pro Transaktion 1 Euro, nicht verifizierte Accounts maximal 5000 Euro
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Kartenlesegeräte im Vergleich: was sie wirklich kosten

Von: Thomas Kirsche Thomas Kirsche Porträt von Dr. Christian Jansen Christian Jansen
Letztes Update 5.10.2026

Ein Prozentsatz sagt dir nicht, was ein Kartenlesegerät kostet. Er sagt dir, was eine Zahlung kostet, wenn nichts dazwischenkommt. Dazwischen kommt aber einiges: Mindestumsätze, Bindungsfristen, Gebühren für Rückbuchungen, Pauschalen für Software-Updates, die dein Terminal sowieso bekommt.

In den Preislisten und AGB der Anbieter stehen 56 Kostenposten, die in keinem Vergleichsrechner auftauchen, auch in unserem nicht. Genau darum geht es auf dieser Seite: erst rechnen, dann lesen, was der Vertrag daraus macht.

Kartenlesegeräte im Vergleich: das Wichtigste

  • Bei kleinen Umsätzen gewinnen die Flat-Sätze um 1,3 Prozent, bei höheren Umsätzen verlieren sie deutlich: Bei 30.000 € Kartenumsatz im Monat liegen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif rund 264 € Unterschied. Im Monat.
  • Die günstigsten Sätze kommen mit den härtesten Verträgen. Wer 0,24 Prozent auf girocard zahlt, hängt in der Regel 24 bis 48 Monate fest.
  • Mindestumsätze kippen die Rangfolge: Ein Marktstand mit 2.500 € Kartenumsatz verfehlt bei einem Anbieter die Jahresschwelle von 25.000 € girocard und zahlt 250 € Servicegebühr.
  • Der Ausstieg aus Mietmodellen ist teuer. Ein Anbieter verlangt 80 Prozent der restlichen Monatsmieten, ein anderer 650 € Vertragsstrafe im ersten Jahr, ein dritter 495 €, wenn das Gerät nicht binnen zehn Tagen zurückkommt.
  • Prozentgebühren sind Endpreise, Geräte und Monatsmieten bei einem Teil der Anbieter dagegen Nettobeträge.

Vergleichsrechner

Die laufenden Kosten hängen an drei Zahlen, die nur du kennst. Trag sie unten ein, der Rechner rechnet sofort mit.

  • Deinen Kartenumsatz pro Monat, also nur den Teil, der über Karte läuft.
  • Den durchschnittlichen Bon in deinem Geschäft. Er entscheidet, wie stark Gebühren pro Transaktion durchschlagen.
  • Wie viel davon über girocard oder Debit läuft. Kennst du die Zahl nicht, lass die Vorgabe stehen.

Über die Filter grenzt du auf Gerätetyp und Vertragsbindung ein, unter „Feineinstellungen“ stellst du Betrachtungszeitraum und Kundenstruktur.

Kostenrechner

Was kostet Kartenzahlung bei deinem Umsatz?
8.000 €
35 €
70 % girocard

Der Rest läuft als Kreditkarte. Im deutschen Handel sind 60–80 % girocard typisch.

Gerätetyp
Vertragsbindung
Feineinstellungen
Ich rechne über 24 Monate

Legt fest, über wie viele Monate Geräte- und Anschlussgebühren umgelegt werden.

Angenommene Kundenstruktur

Eine Annahme, keine Messung deines tatsächlichen Kartenmix: Sie verteilt nur den Nicht-girocard-Anteil auf Kreditkarte, Firmenkarte und Karten von außerhalb des EWR. Details auf der Methodik-Seite.

    Steht „ab" vor dem Preis, fehlt uns eine Angabe, die ins Gewicht fällt. Am häufigsten ist das die Mindestgebühr je Kartenzahlung oder pro Monat, dazu kommen der Aufschlag für Firmenkarten und der Aufschlag für Karten von außerhalb des EWR. Diese Angaben veröffentlicht längst nicht jeder Anbieter. Wir schätzen sie nicht, sondern fragen bei den Anbietern nach; wie wir damit umgehen, steht unter So rechnen wir.

    Gesamtkosten pro Monat = Grundgebühr + Disagio auf deinen Kartenmix + Transaktionsgebühren + feste Monats- und Jahresgebühren, dazu Gerätepreis und Anschlussgebühr anteilig auf den gewählten Betrachtungszeitraum umgelegt (Vorgabe 24 Monate, einstellbar unter Feineinstellungen). Bleibt dein Umsatz unter dem Mindestumsatz eines Tarifs, rechnen wir die Gebühr dafür anteilig mit. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand der Konditionen siehe Anbieterseite.

    Der Rechner vergleicht alle hier aufgeführten Tarife unabhängig voneinander. Zu einem Teil der Anbieter unterhalten wir eine Partnerschaft und erhalten gegebenenfalls eine Vergütung, wenn ein Vertrag zustande kommt. Auf die Reihenfolge wirkt sich das nur dort aus, wo ausdrücklich „Anzeige" steht.

    Wie der Rechner rechnet, welche Annahmen dahinterstecken und was bewusst nicht im Monatspreis steht, liest du unter So rechnen wir.

    Drei Betriebe, drei Rechnungen

    Der Rechner gibt dir dein Ergebnis. Damit du einordnen kannst, wie weit die Anbieter auseinanderliegen, hier drei durchgerechnete Fälle.

    Der Bon ist dabei wichtiger, als die meisten denken. Tarife mit einer Gebühr pro Transaktion werden teuer, wenn viele kleine Beträge über die Karte laufen. Bei reinem Prozentsatz passiert das Gegenteil: Die Kosten steigen, sobald das Volumen wächst.

    Marktstand oder kleiner Laden: 2.500 € Kartenumsatz, 15 € Bon

    Das sind rund 167 Kartenzahlungen im Monat, drei Viertel davon girocard.

    Tarif pro Monat erstes Jahr inkl. Gerät Bindung
    Future Payments DESK 5000 22,56 € 270,72 € 24 Monate
    flour CCV Plus Mobile A960 30,58 € 366,96 € 24 Monate
    myPOS Flex ohne Abo 32,25 € 456,00 € keine
    flatpay PAX A920Pro 34,75 € 417,00 € 36 Monate
    Zettle PayPal Reader 34,75 € 446,00 € keine
    SumUp Solo Lite ohne Abo 34,75 € 451,00 € keine
    ZahlungsWERK A920 Pro 35,20 € 422,40 € 48 Monate
    speedy pay A920 mit Abo 45,41 € 569,87 € keine

    Und hier kippt die Tabelle. Future Payments setzt einen Mindestumsatz von 25.000 € girocard im Jahr an. Der Marktstand im Beispiel kommt auf 22.500 €. Er verfehlt die Schwelle und zahlt laut AGB 250 € Servicegebühr. Aus 270,72 € im ersten Jahr werden 520,72 €, und der rechnerisch günstigste Tarif der Tabelle landet auf dem vorletzten Platz.

    Die Ausnahme steht ebenfalls in den AGB: Bei Verträgen aus Online-Aktionen oder unter einem Aktions-Tarif entfallen Mindestumsatz und Servicegebühr für die gesamte Laufzeit. Welcher Fall bei dir gilt, steht im Angebot, nicht auf der Website.

    Café oder Restaurant: 12.000 € Kartenumsatz, 22 € Bon

    545 Kartenzahlungen kommen im Monat zusammen, gut 70 Prozent davon über girocard.

    Tarif pro Monat erstes Jahr inkl. Gerät Bindung
    Future Payments DESK 5000 64,70 € 776,40 € 24 Monate
    ZahlungsWERK A920 Pro 100,75 € 1.209,00 € 48 Monate
    flour CCV Plus Mobile A960 104,52 € 1.254,24 € 24 Monate
    speedy pay A920 mit Abo 127,43 € 1.554,11 € keine
    PAYONE CCV Base Next 132,02 € 1.634,24 € 36 Monate
    SumUp Solo Lite mit Abo 135,40 € 1.658,80 € keine
    flatpay PAX A920Pro 166,80 € 2.001,60 € 36 Monate
    Zettle PayPal Reader 166,80 € 2.030,60 € keine

    Zwischen ZahlungsWERK und speedy pay liegen 26,68 € im Monat. Über vier Jahre sind das rund 1.280 €. Dafür bindet ZahlungsWERK dich diese vier Jahre, und der Vertrag sieht eine ordentliche vorzeitige Kündigung überhaupt nicht vor. Bei speedy pay kannst du aufhören, wann du willst.

    Der Preisunterschied ist real, und die Bindung ist es auch.

    Laden mit höherem Umsatz: 30.000 € Kartenumsatz, 35 € Bon

    Im Monat sind das etwa 857 Kartenzahlungen, davon 65 Prozent girocard.

    Tarif pro Monat pro Jahr Bindung
    Future Payments DESK 5000 152,75 € 1.833,00 € 24 Monate
    ZahlungsWERK A920 Pro 224,95 € 2.699,40 € 48 Monate
    flour CCV Plus Mobile A960 233,31 € 2.799,72 € 24 Monate
    speedy pay A920 mit Abo 262,22 € 3.146,64 € keine
    PAYONE CCV Base Next 288,62 € 3.463,44 € 36 Monate
    SumUp Solo Lite mit Abo 319,00 € 3.828,00 € keine
    flatpay PAX A920Pro 417,00 € 5.004,00 € 36 Monate

    Hier zeigt sich, warum ein Flat-Satz von 1,39 Prozent keine gute Nachricht ist, sobald Volumen dazukommt. Zwischen flatpay und Future Payments liegen 264,25 € im Monat, also 3.171 € im Jahr. Der Prozentsatz ist derselbe geblieben, dein Umsatz nicht.

    Die Prozentsätze in diesen Tabellen sind Endpreise: Die Zahlungsabwicklung ist als Finanzdienstleistung umsatzsteuerfrei. Gerätepreise und Monatsmieten weisen mehrere Anbieter dagegen ausdrücklich netto aus. Bei myPOS etwa sind die 69 € für das Flex-Gerät ein Nettobetrag, brutto zahlst du 82,11 €. Bei der monatlichen Kontogebühr desselben Anbieters ist nicht eindeutig gekennzeichnet, ob sie zum steuerfreien Bündel gehört. Rechne im Zweifel mit dem Bruttobetrag und frag beim Angebot nach.

    Was die Prozentzahl verschweigt

    In den AGB stehen 56 Kostenposten, die in keiner Vergleichstabelle auftauchen. Sie fallen nicht bei jedem an. Wenn sie anfallen, dann aber meist genau dann, wenn es ohnehin gerade schlecht läuft.

    Die Bindung, und was der Ausstieg kostet

    Mietmodelle sind günstig, weil du das Gerät nicht kaufst. Bezahlt wird das über die Laufzeit.

    Anbieter Was beim vorzeitigen Ausstieg fällig wird
    ZahlungsWERK 80 Prozent der restlichen Monatsmieten und Netzservice-Pauschalen, abgezinst mit 4 Prozent pro Jahr. Eine ordentliche vorzeitige Kündigung sieht der Vertrag nicht vor. Wer nach zwölf von 48 Monaten aussteigt, hat noch rund 517 € offen.
    Future Payments Vertragsstrafe 650 € im ersten Vertragsjahr, 450 € im zweiten bis vierten, ab dem fünften 300 €. Bei fristgerechter Kündigung unter einem Aktions-Tarif entfällt sie.
    flatpay 495 € für das Terminal, wenn es nicht binnen zehn Geschäftstagen nach der Kündigung zurückkommt.

    Ein Detail, das leicht untergeht: Bei Future Payments nennt der Anbieter 24 Monate und bietet auf Wunsch monatliche Kündbarkeit gegen 5 € je Gerät und Monat an. Steht im Vertrag aber gar keine Laufzeit, greift die Auffangregel der AGB, und die setzt 60 Monate an, drei Monate Kündigungsfrist, danach ein Jahr Verlängerung. Was bei dir gilt, steht im Vertrag, nicht auf der Preisseite.

    Mindestumsätze

    Zwei Anbieter knüpfen ihre Konditionen an eine Jahresschwelle.

    • flatpay verlangt einen Jahresumsatz von 24.000 €, sonst werden 600 € fällig.
    • Future Payments setzt 25.000 € girocard-Umsatz im Jahr voraus, sonst werden 250 € Servicegebühr fällig. Für Aktions-Tarife ist das laut AGB ausgenommen.

    Das trifft vor allem Betriebe mit schwankendem Geschäft. Ein Eisverkäufer, ein Marktstand oder ein Saisonbetrieb kommt über das Jahr gerechnet schnell unter die Schwelle, obwohl im Sommer ordentlich was über die Karte läuft.

    Wenn eine Zahlung zurückgeht

    Rückbuchungen sind der Posten, bei dem sich die Anbieter am stärksten unterscheiden, und der, über den vorher am wenigsten steht.

    Anbieter Kosten je Rückbuchung
    PAYONE 50,00 € Bearbeitung, dazu 10,00 € für eine Visa-RDR-Bearbeitung und 6,00 € je Beleganforderung
    Stripe 20,00 € je eingegangener Anfechtung, wird bei erfolgreicher Klärung erstattet
    Revolut 15,00 €
    flatpay Gebühr des Kartenunternehmens plus bis zu 25 Prozent Verwaltungsgebühr, ein Grundbetrag steht nicht in den AGB
    myPOS, Zettle, Mollie keine Angabe in den öffentlichen Unterlagen; Zettle teilt sie im Einzelfall mit, Mollie zeigt sie nur im Dashboard

    Bei einem Teil der Anbieter steht die Zahl nirgends öffentlich. Wer viel mit Fernabsatz oder hochpreisigen Einzelstücken arbeitet, sollte danach fragen, bevor er unterschreibt.

    Die Pauschalen im Kleingedruckten

    PAYONE listet die meisten Einzelposten, und zwar öffentlich. Die Liste zeigt, wie viel neben dem Disagio stehen kann.

    • 70,00 € je regulatorischer Softwareaktualisierung, pro Terminal und Vorgang
    • 50,00 € je Download am Terminal
    • 69,00 € je freigeschalteter Funktionalität
    • 29,00 € für den Vorabaustausch eines Terminals
    • 14,90 € pro Filiale und Monat, wenn der PCI-DSS-Nachweis fehlt
    • 2,29 % Folgedisagio, wenn das vereinbarte Transaktionsvolumen überschritten wird

    Andere Anbieter haben ihre eigenen Besonderheiten. Wer nur im Sommer Karten annimmt, sollte bei myPOS aufpassen: Nach zehn Monaten ohne Zahlung fallen 20 € im Monat Inaktivitätsgebühr an, mit zwei Monaten Vorankündigung. Bei Stripe kostet der Mobilfunk-Betrieb eines Lesegeräts statt WLAN 9 € im Monat, dazu 0,10 € je Tap-to-Pay-Autorisierung. Jedes weitere Terminal schlägt bei Mollie mit 20 € im Monat zu Buche.

    Welches Gerät zu welchem Betrieb passt

    Sortiert nach Einsatzzweck. Welches Terminal das beste ist, hängt allein daran, wie viel über die Karte läuft und wie lange du dich binden willst.

    Wenig Volumen, kein Vertrag: SumUp, Zettle, myPOS

    Gerät kaufen, loslegen, keine Bindung, keine Monatsgebühr. Der Preis dafür ist ein Satz um 1,29 bis 1,39 Prozent auf alles, girocard und Kreditkarte gleich. Bei 2.500 € Kartenumsatz macht das rund 35 € im Monat, und du kannst jederzeit aufhören.

    Die Geräte kosten zwischen 29 € (Zettle PayPal Reader) und 199 € (PayPal Terminal). SumUp bietet zusätzlich ein Abo für 19 € im Monat an, das den girocard-Satz auf 0,79 Prozent senkt. Das lohnt sich erst, wenn genug girocard-Volumen zusammenkommt: Im Marktstand-Beispiel oben ist die Variante ohne Abo günstiger.

    Ohne eigenes Gerät geht es auch. Zettle Tap to Pay, myPOS Glass und PAYONE Tap on Mobile machen aus einem Smartphone das Terminal. Kein Anschaffungspreis, derselbe Prozentsatz. Für Lieferdienste, Handwerk und mobile Verkäufe ist das oft die passendere Lösung als ein zweites Gerät.

    Regelmäßiges Volumen mit Vertrag: Future Payments, ZahlungsWERK, flour, PAYONE

    Hier zahlst du eine Monatsmiete und bekommst dafür getrennte Sätze für girocard und Kreditkarte. Der girocard-Satz liegt zwischen 0,24 und 0,69 Prozent, und weil in deutschen Läden der Großteil über girocard läuft, senkt das die Rechnung deutlich.

    Der Haken steht weiter oben: 24 bis 48 Monate Bindung, teils erhebliche Ausstiegskosten. Diese Tarife rechnen sich, wenn dein Volumen verlässlich ist und du weißt, dass du den Betrieb die nächsten Jahre führst.

    Kasse und Terminal aus einer Hand: speedy pay, ready2order, flatpay

    Wenn das Terminal mit dem Kassensystem zusammenarbeiten soll, wird die Auswahl kleiner. speedy pay bietet sowohl das Android-Gerät A920 als auch eine Variante auf dem eigenen Smartphone, jeweils ohne Bindung. ready2order liefert mit dem readyMini ein Gerät, das die Kassenfunktion gleich mitbringt: ein Gerät, das kassiert und Karten annimmt, ohne Vertragsbindung. Der Satz von 1,23 Prozent liegt unter dem der reinen Terminal-Anbieter ohne Bindung, der Anschaffungspreis von 279 € darüber. Wer bereits eine Kasse hat, fährt mit einem reinen Terminal günstiger.

    Welche Kassensysteme sonst dazu passen, steht im Anbieter-Vergleich. Wenn du das Handy als Terminal nutzen willst, findest du Geräte und Voraussetzungen unter Handy als Kartenterminal.

    Die Anbieter im Vergleich

    In dieser Tabelle stehen die Stammdaten zu den mobilen Kartenlesegeräten: Hardware, unterstützte Betriebssysteme, akzeptierte Karten, Transaktionslimits und Kosten. Ausführliche Beschreibungen findest du bei „Mehr Infos“ sowie auf den Seiten zu PAYONE, TeleCash, SumUp, Zettle, Bezahlexperten und Nexi SmartPay.

    readyPay payment angebot mit Kartenlesegerät in Aktion

    Worauf du vor der Unterschrift achtest

    Fünf Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest. Sie kosten fünf Minuten und entscheiden über einige hundert Euro.

    1. Welche Laufzeit steht im Vertrag, und was passiert, wenn dort nichts steht? Mindestens ein Anbieter hat eine Auffangregel in den AGB, die deutlich über der beworbenen Laufzeit liegt.
    2. Gibt es einen Mindestumsatz, und worauf bezieht er sich? Auf den gesamten Kartenumsatz oder nur auf girocard? Das ist ein Unterschied von mehreren tausend Euro im Jahr.
    3. Was kostet eine Rückbuchung? Wenn keine Zahl genannt wird, lass sie dir schriftlich geben.
    4. Sind die genannten Preise netto oder brutto? Bei Geräten und Monatsmieten ist netto üblich, bei der Prozentgebühr nicht.
    5. Was kostet der Ausstieg in Jahr eins, zwei und drei? Frag nach dem Betrag: Was zahlst du tatsächlich, wenn du kündigst?

    Häufige Fragen

    Was ist günstiger, ein Flat-Satz oder getrennte Sätze für girocard und Kreditkarte?

    Das hängt am Volumen. Bis etwa 3.000 € Kartenumsatz im Monat ist ein Flat-Satz um 1,3 Prozent meist die einfachere und oft auch günstigere Wahl, weil keine Monatsgebühr anfällt. Darüber gewinnen die getrennten Sätze deutlich: Bei 30.000 € Kartenumsatz liegen 264 € im Monat zwischen der teuersten und der günstigsten Variante. Der Grund ist der hohe girocard-Anteil in deutschen Läden, der mit 0,24 bis 0,69 Prozent statt 1,39 Prozent abgerechnet wird.

    Brauche ich für ein Kartenlesegerät eine TSE?

    Nein. Die TSE gehört zur Kasse, nicht zum Kartenterminal. Sie sichert die Aufzeichnung deiner Umsätze, das Terminal wickelt nur die Zahlung ab. Wenn dein Terminal gleichzeitig deine Kasse ist, etwa beim readyMini oder bei Kassen-Apps auf dem Terminal, dann braucht dieses Gerät eine TSE. Was das kostet, steht unter TSE-Kosten.

    Muss ich Kartenzahlung überhaupt anbieten?

    Eine allgemeine Pflicht, Karten zu akzeptieren, gibt es in Deutschland nicht. Der Gesetzentwurf zur Kassenpflicht, den das Bundeskabinett am 23. September 2026 beschlossen hat, ändert daran nichts: Er regelt die Aufzeichnung von Umsätzen und den Beleg, nicht die Zahlungsart. Mehr dazu unter Registrierkassenpflicht.

    Kann ich mein Smartphone als Kartenterminal nutzen?

    Ja, mehrere Anbieter unterstützen das. Zettle Tap to Pay, myPOS Glass, PAYONE Tap on Mobile und Revolut arbeiten ohne zusätzliche Hardware, die Karte wird direkt ans Telefon gehalten. Voraussetzung ist NFC und ein ausreichend aktuelles Betriebssystem. Die Prozentsätze entsprechen meist denen der Geräte-Tarife, eine Anschaffung entfällt. Details unter Handy als Kartenterminal.

    Wie lange dauert es, bis das Geld auf meinem Konto ist?

    Üblich sind ein bis drei Bankarbeitstage. Die Angaben der Anbieter dazu schwanken, und zwischen Werbeaussage und tatsächlicher Praxis liegt gelegentlich ein Unterschied. Einige Anbieter bieten Sofortauszahlungen gegen Gebühr an, bei Stripe etwa 1 Prozent des Volumens, mindestens 0,50 €. Bei myPOS liegt das Geld zunächst auf einem anbietereigenen Konto, eine Überweisung auf deine Hausbank kostet im Basistarif 1 €.

    Was passiert mit dem Gerät, wenn ich kündige?

    Bei Kaufgeräten gehört es dir. Bei Mietmodellen musst du es zurückschicken, und dafür gelten Fristen. flatpay stellt 495 € in Rechnung, wenn das Terminal nicht binnen zehn Geschäftstagen nach der Kündigung zurück ist. Prüf vor der Kündigung, ob dein Vertrag eine solche Frist enthält, und verschick das Gerät nachweisbar.

    Quellen

    1. Preislisten und Allgemeine Geschäftsbedingungen (Websites): SumUp, Zettle, myPOS, Nexi, PAYONE, ZahlungsWERK, speedy pay, flatpay, flour, Future Payments, Mollie, Stripe, Revolut, ready2order.
    2. So rechnen wir: Annahmen und Grenzen unseres Vergleichsrechners.
    3. Bundesregierung und Bundesministerium der Finanzen, Meldungen zum Kabinettbeschluss vom 23. September 2026.

    Fällt dir ein Fehler auf oder hast du eine Anregung? Schreib uns an team@bravekin.org, wir prüfen das nach.

    Auch interessant:

    Alle Kassensysteme im Überblick findest du in unserem Kassensystem-Vergleich.

    Tipp: ETRON
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