Kassensystem Café: Die besten Anbieter im Vergleich (2026)
Von:
Christian Jansen
Letztes Update 30.04.2026
Du stehst hinter der Theke, die Schlange wird länger, jemand bestellt einen Cappuccino mit Hafermilch, der nächste will zwei Kuchen zum Mitnehmen, dazwischen hält jemand die Karte ans Terminal. Dein Kassensystem muss das in zehn Sekunden sauber abbilden, sonst verlierst du Umsatz und Nerven.
Cafés ticken anders als Restaurants. Hier dominiert der Thekenverkauf, nicht der Tischservice. 70 bis 90 Prozent der Bestellungen werden direkt am Tresen aufgenommen und bezahlt. Dafür brauchst du kein Gastro-Generalisten-System mit Funkbonierung und Gangsteuerung, sondern ein schlankes System, das Barista-Varianten, Milchalternativen und kleine Beträge im Akkord verarbeitet.
Dieser Artikel ergänzt unseren Gastronomie-Kassensysteme im Überblick. Hier geht es konkret um Cafés, inklusive Bäckerei-Café, Eiscafé und Steh-Cafe. Du bekommst echte Preise Stand April 2026, fünf Anbieter im Detail, drei Kosten-Szenarien für ein 20-Plätze-Café und eine Checkliste, die du direkt an Angebote halten kannst.
Keine Werbesprache, keine Phantasie-Sterne. Wenn orderbird MINI bei Transaktionsgebühren schwächelt, sag ich das. Wenn Gastronovi als einziger ein echtes Stempelkarten-Modul hat, sag ich das auch.
Entscheide in 60 Sekunden
Wichtigste Frage: Überwiegt Thekenverkauf oder Tischservice?
- Mini-Café, reiner Thekenverkauf, einfaches Sortiment: orderbird MINI (günstigster Einstieg für kleine Betriebe ohne Variantenchaos).
- Thekencafé bis 30 Plätze mit Milchalternativen und Varianten: ready2order (starke Variantenführung, monatlich kündbar).
- Altbau-Café mit schwachem WLAN oder hohem Kartenumsatz: POSSUM (100 % offline, 0,99 % Debit, robuste Glasoberfläche).
- Tischservice mit Stammkunden-Loyalty: Gastronovi (einziges System mit nativem Stempelkarten-Modul und Multi-Location).
Was ein Café-Kassensystem können muss
Ein Café ist kein Restaurant und kein Imbiss. Du kassierst an der Theke, deine Barista-Station ist der zentrale Engpass, und dein durchschnittlicher Kassenbon liegt bei 5 bis 9 Euro. Daraus ergeben sich sieben Anforderungen, die dein Kassensystem beherrschen muss. Fehlt eine davon, merkst du das spätestens im Morgenrush.
Thekenverkauf in unter 20 Sekunden
Der Boniervorgang läuft immer gleich: Produkt antippen, Variante wählen, kassieren, Quittung. Das muss in unter 20 Sekunden gehen, denn hinter dem Kunden stehen fünf weitere Gäste. Dafür brauchst du schnelle Produktkategorien auf der Startseite (Heißgetränke, Kaltgetränke, Kuchen, To-Go) und eine Variantenauswahl ohne drei Submenüs.
Praktisch bedeutet das: Die zehn meistverkauften Produkte gehören auf den Hauptbildschirm, nicht in eine Suchmaske. Wer erst „Cappuccino“ tippen muss, verliert die Schlange.
Produktvarianten mit Preiszuschlag
Das ist der Café-USP gegenüber dem Restaurant. Hafermilch plus 0,50 Euro, Sojamilch plus 0,50 Euro, Mandelmilch plus 0,60 Euro, Vanillesirup plus 0,40 Euro, Double Shot plus 0,50 Euro. Dazu Größen Small, Medium, Large und die Unterscheidung heiß oder eiskalt.
Das Kassensystem muss drei Dinge sauber lösen: Den Preiszuschlag automatisch addieren, die Variante auf dem Barista-Bon ausgeben (damit der Barista weiß, dass Hafermilch gewünscht ist) und die Statistik mitlaufen lassen, damit du weißt, wie oft Hafermilch gewählt wird (Bestellplanung).
Nicht jedes System löst das sauber. Bei ready2order legst du Varianten als eigene Preis-Varianten an, das funktioniert, braucht aber sorgfältige Einrichtung. Gastronovi arbeitet mit Modifikator-Sets, orderbird MINI mit Topping-Listen. Tillhub hat als einziges System echtes Ingredient Tracking, du hinterlegst die Rezeptur mit Zutaten und Mengen.
Kompakte Hardware für die Theke
Café-Tresen sind schmal. Typische Breite für Kasse plus Thermodrucker plus Kartenleser: 60 bis 80 Zentimeter. Alles darüber passt nicht, oder du verlierst Arbeitsfläche für die Siebträger-Maschine.
Praxis-Regel: All-in-One-Geräte unter 30 Zentimeter Breite (POSSUM10, orderbird MINI) oder iPad-Lösungen mit schmalem Halter passen auf die meisten Tresen. Ein 15,6-Zoll-Gerät wie POSSUM16 G2DS kann auf kleinen Tresen bereits zu groß werden. Glasoberflächen lassen sich schneller abwischen, weil Kaffee-Spritzer und Zucker-Reste Realität sind.
Kartenzahlung mit fairen Gebühren bei kleinen Beträgen
Ein Cappuccino kostet 3,50 bis 4,50 Euro. Mit Kuchen dazu landest du bei 6 bis 9 Euro Durchschnitt pro Transaktion. Das macht Transaktionsgebühren überproportional teuer, weil jeder Vorgang prozentual belastet wird.
Rechenbeispiel: 100 Transaktionen pro Tag à 6 Euro sind 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat. Bei 1,75 Prozent (orderbird MINI) zahlst du 262,50 Euro pro Monat. Bei 0,99 Prozent (POSSUM Debit) zahlst du 148,50 Euro. Differenz: 114 Euro pro Monat oder 1.368 Euro pro Jahr. Das ist fast die Software-Miete eines ganzen Jahres.
Mindestgebühren pro Vorgang erhebt heute kein relevanter Anbieter mehr. Ein 2,50-Euro-Americano kostet dich bei 1,75 Prozent also 0,04 Euro Gebühr, nicht 10 Cent Flatrate wie früher.
Stempelkarten und Loyalty
„Zehn Kaffees kaufen, einen gratis“ ist der Klassiker im Café. Die Papier-Stempelkarte funktioniert, geht aber verloren und lässt sich nicht auswerten. Die digitale Version ist mittlerweile Standard in mittleren und großen Cafés: Kunde scannt QR-Code oder zeigt Wallet-Karte, Stempel landet automatisch im System.
Wichtig: Nativ im Kassensystem integriert hat das bisher nur Gastronovi (Kundenbindungs-Modul, 29 Euro pro Monat). Alle anderen Anbieter brauchen externe Loyalty-Tools wie LoyaltyCardTools oder Bonusly, die nicht automatisch mit der Kasse synchronisieren. Das bedeutet manuelle Doppelarbeit beim Einlösen.
Happy Hour und Wochentag-Rabatte
„Dienstag 14 bis 17 Uhr alle Kuchen minus 20 Prozent“ ist ein typisches Café-Werkzeug gegen Nachmittagsflauten. Zeitgesteuerte Rabatte müssen in der Kassensoftware hinterlegt werden, sonst tippt das Personal jeden Dienstag manuell Rabatte ein (fehleranfällig).
Stand April 2026: Happy Hour ist bei ready2order im Gastro-Paket enthalten (23,90 Euro pro Monat extra), bei Gastronovi im Grundpreis, bei Tillhub als Feature auf der Café-Seite genannt, bei POSSUM über Preisstufen lösbar. orderbird MINI bietet Rabatt-Funktionen, vermarktet sie aber nicht explizit als Happy Hour.
Multi-Steuersatz 7 und 19 Prozent sauber trennen
Seit 01.01.2026 gilt dauerhaft 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen, egal ob vor Ort gegessen oder To-Go. Vorher waren Speisen vor Ort 19 Prozent, das ist Geschichte. Für Cafés bedeutet das konkret:
- Kuchen vor Ort: 7 Prozent
- Kuchen To-Go: 7 Prozent
- Kaffee vor Ort oder To-Go: 19 Prozent (Getränke bleiben 19 Prozent)
- Latte Macchiato mit viel Kuhmilch (über 75 Prozent Milchanteil): 7 Prozent, weil Kuhmilch Grundnahrungsmittel ist
- Latte mit Hafer- oder Sojamilch: 19 Prozent, weil Pflanzendrinks keine Grundnahrungsmittel sind
- Alkohol im Café (Bier, Wein, Prosecco): immer 19 Prozent
Dein Kassensystem muss diese Sätze automatisch richtig zuordnen und im DSFinV-K-Export sauber ausweisen. Alle fünf hier vorgestellten Anbieter schaffen das technisch. Der Fehler passiert meist in der Konfiguration, lass deinen Steuerberater einmal einen Testexport prüfen, bevor du live gehst.
Top 3 Kassensysteme für Cafés: Unsere Empfehlungen
Drei Anbieter empfehlen wir ausdrücklich für Cafés, je nach Profil deines Betriebs. Die Reihenfolge folgt nicht dem Marketing-Budget, sondern der Frage, welches Café mit welchem System am besten fährt.
Platz 1: ready2order. Der Allrounder für klassische Cafés bis etwa 30 Plätze. Monatlich kündbar, niedrige Einstiegshürde, eigene Café-Landingpage mit spezifischen Features. Barista-Varianten sauber abbildbar, Happy Hour im Gastro-Paket, schnellste Einrichtung im Test. Kein Warenwirtschaftssystem, kein natives Loyalty, aber für die meisten Thekencafés deckt das Funktionsset den Alltag ab.
ready2order
ready2order ist der flexible Allrounder für Thekencafés bis 30 Plätze. Sehr gute Variantenführung für Milchalternativen, schnelle Einrichtung, monatlich kündbar. Ab 51,80 €/Monat mit TSE.
Platz 2: POSSUM. Das Café-System mit der besten Offline-Stabilität und der niedrigsten Transaktionsgebühr im Vergleich (0,99 Prozent Debit). All-in-One-Hardware mit Glasoberfläche, 365-Tage-Support, persönliche Einrichtung vor Ort. Ideal für Cafés in Altbauten mit schwachem WLAN und für umsatzstarke Cafés, wo die niedrige Kartengebühr jährlich vierstellig spart.
POSSUM
POSSUM punktet mit 100 % Offline-Fähigkeit und 0,99 % Transaktionsgebühr auf Debit. Persönliche Einrichtung, deutscher Support, robuste All-in-One-Hardware mit leicht zu reinigender Glasoberfläche.
Platz 3: Gastronovi. Der einzige Anbieter mit nativem digitalen Stempelkarten-System. Wenn du Stammkunden-Programme (zehn Kaffees, einen gratis) und Multi-Location planst, ist Gastronovi die einzige Wahl mit nativem Loyalty. Einstieg 59 Euro plus 14 Euro TSE, dazu 29 Euro für das Kundenbindungs-Modul. Nicht die günstigste Option, aber die einzige mit integriertem Loyalty aus einer Hand.
Gastronovi
Gastronovi bietet digitale Kundenkarten über Apple/Google Wallet, Stempelaktionen und automatisierte Kampagnen nativ im Kassensystem. Multi-Location inklusive, Girocard-Gebühren ab 0,04 %.
orderbird MINI und Tillhub tauchen in den Detailbewertungen unten auf. orderbird MINI ist der günstigste Einstieg für Mini-Cafés ohne Variantenchaos, Tillhub die beste Wahl für Bäckerei-Cafés mit Warenwirtschaft.
Die 5 Anbieter im Detail (Stand 2026)
Hier bekommst du zu jedem der fünf relevantesten Systeme die Fakten, die du für die Entscheidung brauchst. Alle Preise sind Stand April 2026 und direkt von den Anbieter-Webseiten recherchiert.
ready2order
Allrounder für Thekencafés mit Barista-Varianten
ab 51,80 € / Monat inkl. TSEÖsterreichischer Anbieter, seit 2015 am Markt, mittlerweile über 16.000 Betriebe in DACH. ready2order hat eine eigene Café-Landingpage mit spezifischem Marketing für Thekencafés, Steh-Cafes und Barista-Betriebe. Ø 4,1 bis 4,2 Sterne aus mehr als 2.500 Bewertungen auf Trustpilot und Capterra.
Preise Café-Setup (Stand April 2026)
Für ein Thekencafé ohne Tischservice reicht das Basis-Abo plus TSE: 51,80 Euro pro Monat. Wer Happy Hour will, braucht das Gastro-Paket, macht 75,70 Euro pro Monat. Hardware-Investition je nach Gerät zwischen 279 Euro (readyMini) und 1.199 Euro (readyMax 2).
Variantenführung: Hauptprodukt bekommt einen Fixpreis, dann legst du Varianten mit eigenem Preis oder Preiszuschlag an. Hafermilch plus 0,50 Euro funktioniert sauber, erscheint auf dem Kassenbon und am Barista-Bondrucker. Trinkgeldabfrage bei Kartenzahlung ist inklusive, steuerlich korrekt ausgewiesen.
Vorteile
- Eigene Café-Landingpage, spezifisch positioniert
- Schnellste Einrichtung im Test, 2–3 Stunden bis live
- Sehr gute Variantenführung für Milchalternativen
- Monatlich kündbar, echtes Monatsabo
- Take-Away-Knopf für Steuerdifferenzierung
Nachteile
- Kein eigenes Warenwirtschaftssystem (kritisch für Bäckerei-Café)
- Happy Hour nur im Gastro-Paket (23,90 €/Mon extra)
- Cloud-abhängig, WLAN-Ausfall kritisch
- Keine Click-&-Collect-Integration nativ
- Transaktionsgebühr 1,23 % höher als POSSUM
Klassische Thekencafés mit Variantenchaos (viele Milchalternativen, Sirups, Größen). Wenn du ein Stammkunden-Programm willst, schau dir Gastronovi an. Wenn du viel Kartenumsatz machst, rechne POSSUM gegen.
Deutsches All-in-One-System der Heimpel GmbH, spezialisiert auf Gastronomie und Handel. Für Cafés besonders interessant: 100 Prozent Offline-Fähigkeit, niedrigste Transaktionsgebühr (0,99 Prozent Debit), robuste Hardware mit Glasoberfläche. Rund 300 Bewertungen, Ø 4,7 bis 4,85 Sterne auf ProvenExpert.
Preise (Stand April 2026)
Ein Thekencafé mit einem POSSUM10 als Hauptkasse landet bei 49 Euro pro Monat Software (Monatsabo) oder 39 Euro (Jahresabo), plus einmalig 999 Euro Hardware. Installation und Schulung sind im Komplettpaket-Preis enthalten, das fehlt bei den iPad-Anbietern komplett.
Offline-Stärke ist der zweite große Vorteil. Bäckerei-Cafés haben oft schlechte WLAN-Abdeckung im Verkaufsraum, weil die Brotregale Metall enthalten oder der Tresen im Altbau steht. POSSUM arbeitet lokal, kein WLAN bedeutet kein Problem. Sonderwunsch-Felder für Barista-Notizen sind integriert.
Vorteile
- Niedrigste Transaktionsgebühr: 0,99 % Debit
- 100 % Offline-Fähigkeit, lokale Datenbank
- Installation und Schulung im Hardware-Preis
- Glasoberfläche leicht zu reinigen
- 365-Tage-Support auf Deutsch
Nachteile
- Hardware-Preise meist auf Anfrage (wenig Transparenz)
- Kein natives Stempelkarten-Modul
- Kein Click & Collect / Online-Bestellsystem
- Kein echtes Warenwirtschaftssystem
- Weniger selbsterklärend als ready2order
Cafés mit über 20.000 Euro Kartenumsatz pro Monat oder in Gegenden mit unzuverlässigem Internet. Bei 30.000 Euro pro Monat sparst du gegenüber orderbird MINI jährlich etwa 2.700 Euro allein an Gebühren.
orderbird MINI
Berliner Anbieter, MINI ist explizit als Kassensystem für Cafés und kleine Gastronomie positioniert. Das MINI ist ein All-in-One-Gerät mit Touchscreen, integriertem Bondrucker, integriertem Kartenleser und integrierter SIM-Karte. TSE fest in der Hardware. Einer der kleinsten Footprints im Test.
Preise MINI (Stand April 2026):
| Position | Kosten |
|---|---|
| Monatslizenz | 39 €/Monat |
| 12-Monats-Vorauszahlung (Aktion bis 30.06.2026) | 29 €/Monat |
| 60-Monats-Vorauszahlung | 21,65 €/Monat |
| Hardware (Aktion 12-Mon bis 30.06.2026) | 299 € einmalig |
| Hardware regulär | 399 € einmalig |
| TSE | in Hardware integriert (0 € extra) |
| Transaktionsgebühr | 1,75 % |
Im 12-Monats-Tarif landest du bei 29 Euro pro Monat Lizenz plus 299 Euro Hardware einmalig. Erstes Jahr: 647 Euro Gesamtkosten für das System. Das ist der günstigste Einstieg im Test, allerdings mit Vertragsbindung.
Stärken: All-in-One in einem Gerät, keine Kabelage, iOS-Bedienung einfach zu erlernen, eingebaute SIM als Mobilfunk-Fallback bei WLAN-Ausfall. Trinkgeldabfrage integriert, Variantenführung über Modifier-Sets möglich.
Schwächen: Ausschließlich iOS (Bindung an Apple-Ökosystem). MINI ist auf einen Arbeitsplatz limitiert, eine zweite Kasse oder ein separater Barista-Bon brauchen orderbird PRO oder Zusatzhardware. Keine Tischverwaltung, keine Warenwirtschaft, keine Click-&-Collect-Integration. Transaktionsgebühr mit 1,75 Prozent die höchste im Test. Trustpilot-Nutzer berichten von Preiserhöhungen um 15 bis 20 Prozent pro Jahr.
Fazit orderbird MINI: Ideal für sehr kleine Cafés mit unter zehn Plätzen, einem Barista und wenigen Varianten. Wer wachsen will oder Variantenchaos erwartet, stößt schnell an Grenzen. Bei hohem Kartenumsatz rechnet sich die niedrigere Gebühr bei POSSUM schnell rein.
Deutsches Unternehmen, seit 2010 am Markt, Gastronomie-Kassensystem mit modularem Aufbau. Für Cafés besonders interessant durch das Kundenbindungs-Modul mit digitalen Stempelkarten, das es in dieser Form sonst nirgendwo gibt. Ø 4,1 Sterne aus 125 Bewertungen auf trusted.de.
Preise Café-Setup (Stand April 2026)
Ein Café mit Stempelkarten-Programm liegt bei 102 Euro pro Monat (Kasse plus TSE plus Kundenbindung). Wer zusätzlich Click & Collect und Warenwirtschaft will, landet bei etwa 280 Euro pro Monat, das ist kein Einstiegspreis mehr.
Das Kundenbindungs-Modul ist der klare Alleinstellungspunkt. Digitale Kundenkarten laufen über Apple Wallet und Google Wallet, keine extra App nötig. Stempelprogramme („zehn Kaffees, einer gratis“), Gutscheine, Geburtstags-Kampagnen, Multi-Location mit kartenweiter Gültigkeit. Real-Time-Analytik zeigt dir, wie gut eine Aktion läuft.
Payment: Gastronovi Pay ist bei Girocard mit 0,04 bis 0,10 Prozent die günstigste Kartengebühr am Markt. Bei VISA/MasterCard 0,50 bis 0,70 Prozent plus 10 Cent pro Transaktion. Bei 30.000 Euro Kartenumsatz pro Monat (viele Girocard-Zahlungen) sparst du gegenüber ready2order deutlich.
Vorteile
- Einziger Anbieter mit integriertem Stempelkarten-System
- Günstigste Girocard-Gebühren am Markt (ab 0,04 %)
- Warenwirtschaft für Bäckerei-Cafés verfügbar
- KDS und Happy Hour im Grundpreis
- Multi-Location für Café-Ketten
Nachteile
- Support kostenpflichtig: 1,65–4,10 €/Minute
- Module stapeln sich schnell: schnell 200+ €/Monat
- Mindestlaufzeit 3 Monate, kein echtes Monatsmodell
- Einrichtungsgebühren bei mehreren Modulen (+99 € bis +249 €)
- Einstiegspreis über ready2order und orderbird
Cafés mit Stammkunden-Programm, Click & Collect oder Warenwirtschaft aus einer Hand. Rechne mit 100 Euro pro Monat für die Basis plus weitere Module. Kalkuliere Support-Kosten ein, das wird oft unterschätzt.
Tillhub
Warenwirtschafts-Café-System für Bäckerei und Rösterei
ab 29,80 € / Monat inkl. TSEBerliner Anbieter, 2015 gegründet. Hybrid-System für Gastronomie und Einzelhandel. Hat explizit eine Kassensystem-Café-und-Bar-Seite und eine eigene Bäckerei-Seite. Besondere Stärke: Ingredient Tracking und rezepturbasierte Warenwirtschaft, was Tillhub für Bäckerei-Cafés und Rösterei-Cafés zur ersten Wahl macht.
Preise (Stand April 2026)
Tillhub veröffentlicht keine Standardpreise für Komplettsetups, sondern arbeitet mit individuellen Angeboten je nach Branche und Anzahl Kassen. Demo-Termin ist Pflicht. Einstieg wird mit 29,80 Euro pro Monat inklusive TSE beworben.
Café-Features aus der Website: Happy Hour mit zeitbasierten Preisstufen, To-Go-Knopf mit automatischer Steuerdifferenzierung, Tip Processing steuerkonform, Ingredient Tracking mit Rezeptur-basierter Produktpflege, Warenwirtschaft mit Inventar und Rezepturen, Mobile Bonierung über Orderpro Plus Handheld, Split-Zahlung.
Bäckerei-Café-Stärken: Scale-Integration (Warenverkauf nach Gewicht) und Allergen-Management über Rezeptur-Modul. Wer ein Café betreibt, das auch Röstereiwaren oder Brote verkauft, bekommt das bei Tillhub in einem System.
Vorteile
- Stärkstes System für Bäckerei- und Rösterei-Cafés
- Ingredient Tracking und Rezeptur-Verwaltung nativ
- Happy Hour ohne Aufpreis im Tarif
- Einzelhandel-Gastronomie-Hybrid
- Allergen-Management integriert
Nachteile
- Preise nicht öffentlich (Pflicht-Demo)
- Kein eigenes Stempelkarten-Modul
- Kein Click & Collect nativ
- Weniger Nutzer-Feedback im Café-Segment verfügbar
- Telefon-Support begrenzt (nicht 365 Tage)
Bäckerei-Cafés und Cafés mit eigener Produktherstellung (Rösterei, hausgebackene Kuchen mit Lagerverwaltung). Für ein reines Thekencafé ohne Warenwirtschaft überdimensioniert, da sind ready2order oder orderbird MINI schlanker.
Was kostet ein Kassensystem für ein Café wirklich?
Die reine Softwaremiete ist nur ein Teil der Rechnung. Realistisch zahlst du pro Monat Software, TSE, Hardware (verteilt über die Nutzungsdauer) und Transaktionsgebühren bei Kartenzahlung. Gerade Letztere werden bei Cafés oft unterschätzt, sind aber bei vielen kleinen Beträgen der größte laufende Kostenblock.
Annahme für unsere Rechnung
Ein klassisches Café mit 20 Plätzen, 100 Transaktionen pro Tag, Durchschnittsbeleg 7 Euro. Macht 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat (Annahme 70 Prozent Kartenzahlung bei 21.000 Euro Gesamtumsatz). Ein Setup mit einer Thekenkasse, einem Kartenleser, TSE, ohne Tischservice.
Budget-Setup mit orderbird MINI
Einmalige Anschaffung
Monatliche Kosten
Geeignet für Mini-Cafés unter zehn Plätzen, ein Barista, wenig Varianten. Achtung: Nach Ablauf der Aktion und der 12 Monate Vertragsbindung springt der Preis auf die reguläre Monatslizenz, prüf deinen Folgetarif rechtzeitig. Summe 1. Jahr: ca. 3.945 €.
Mittelklasse mit ready2order
Einmalige Anschaffung
Monatliche Kosten
Geeignet für Cafés mit 15 bis 30 Plätzen, vielen Milch- und Sirup-Varianten, Happy Hour am Nachmittag. Monatlich kündbar, kein Lock-in. Summe 1. Jahr: ca. 4.420 €.
Premium mit Gastronovi und Stempelkarten
Einmalige Anschaffung
Monatliche Kosten
Geeignet für Cafés mit Stammkundenprogramm, mehreren Standorten oder Bäckerei-Café mit Warenwirtschaftsbedarf (dann plus 129 Euro pro Monat für Warenwirtschaft). Summe 1. Jahr: ca. 3.214 €.
Transaktionsgebühren: der unterschätzte Kostenfaktor
Schau dir die Gebühren im direkten Vergleich an. Basis sind dieselben 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat:
- Gastronovi Pay (Girocard-Mix): ca. 70 €/Monat = 840 €/Jahr
- POSSUM Starter bei 0,99 %: 148,50 €/Monat = 1.782 €/Jahr
- ready2order bei 1,23 %: 184,50 €/Monat = 2.214 €/Jahr
- orderbird MINI bei 1,75 %: 262,50 €/Monat = 3.150 €/Jahr
Differenz Gastronovi Pay zu orderbird MINI: etwa 2.310 Euro pro Jahr. Das ist mehr als die Software-Miete eines ganzen Jahres. Bei Cafés mit 30.000 Euro Kartenumsatz pro Monat verdoppelt sich diese Differenz.
Faustregel für Cafés: Ab 20.000 Euro Kartenumsatz pro Monat wird die Transaktionsgebühr zum größten Einzelkostenblock, größer als die Softwaremiete selbst. Darunter spielt die Differenz eine kleinere Rolle, und der Einstiegspreis der Lizenz zählt stärker.
Checkliste: Das muss dein Café-Kassensystem können
Das muss dein Café-Kassensystem können
Nimm diese Liste mit zum nächsten Demo-Termin. Wenn der Anbieter bei mehr als zwei Punkten zögert oder versteckte Aufpreise nennt, such weiter.
- Schnellwahl-Startseite – 10 meistverkaufte Produkte direkt antippbar, keine Suchmaske
- Preiszuschläge auf Varianten – Hafermilch +0,50 € sauber abbildbar
- Bon-Steuerung – Variantenausgabe auf Barista-Bon oder separatem Küchendrucker
- Kompakte Hardware – unter 30 cm Breite, Glasoberfläche zum einfachen Reinigen
- Integrierte Kartenzahlung – mit transparent ausgewiesener Transaktionsgebühr
- Trinkgeldabfrage – am Kartenleser, steuerkonform separat erfasst
- To-Go-Knopf – korrekte Steuerdifferenzierung (Speisen 7 %, Getränke 19 %)
- Zeitgesteuerte Rabatte – Happy Hour ohne teures Zusatzmodul
- Stempelkarten / Loyalty – nativ oder über saubere Schnittstelle
- Offline-Modus – automatische Synchronisation bei Internet-Rückkehr
- Multi-Login – mehrere Baristas gleichzeitig anmeldbar
- TSE transparent – integriert oder als bepreistes Modul, nicht versteckt
- DSFinV-K-Export – für Steuerberater und Betriebsprüfer
- Vertragsflexibilität – monatlich kündbar oder klarer Saisontarif, keine 12-Monats-Falle
Regulatorik 2026: Neue 7-Prozent-Regel für Speisen im Café
Die wichtigste Änderung für Cafés in diesem Jahr ist die dauerhafte Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen. Was bisher als temporäre Corona-Maßnahme galt, ist seit Januar 2026 Gesetz.
Speisen einheitlich 7 Prozent seit 01.01.2026
Bis Ende 2025 galt: Kuchen vor Ort gegessen 19 Prozent, Kuchen To-Go 7 Prozent. Seit dem 01.01.2026 ist das vereinheitlicht: Speisen werden immer mit 7 Prozent besteuert, egal ob vor Ort oder mitgenommen. Das vereinfacht deinen Betrieb erheblich.
Getränke bleiben bei 19 Prozent. Der To-Go-Knopf muss also nicht mehr bei Speisen differenzieren, aber bei Getränken und Grenzfällen weiterhin funktionieren.
Der Milch-Latte-Grenzfall
Es gibt eine steuerlich pikante Besonderheit im Café: Kaffee mit über 75 Prozent Milchanteil gilt als Milchprodukt (Grundnahrungsmittel) und wird mit 7 Prozent besteuert. Bei klassischem Latte Macchiato mit Kuhmilch greift das, der Satz fällt auf 7 Prozent.
Aber Achtung: Hafermilch, Sojamilch und Mandelmilch gelten nicht als Grundnahrungsmittel. Ein Latte Macchiato mit Hafermilch bleibt bei 19 Prozent, auch wenn der Milchanteil über 75 Prozent liegt. Dein Kassensystem muss das pro Produkt oder pro Variante korrekt hinterlegt haben.
TSE, DSFinV-K, Kassenmeldepflicht
Die drei Dauerbrenner gelten für Cafés wie für alle anderen elektronischen Kassen. TSE-Pflicht nach Paragraf 146a AO seit 2020. DSFinV-K als standardisiertes Exportformat. Kassenmeldepflicht seit dem 01.01.2025, Altbestände mussten bis zum 31.07.2025 gemeldet werden, neue Kassen innerhalb eines Monats nach Anschaffung.
Typische Café-Falle: Kleine Bäckerei-Cafés, die vorher mit Schubladen-Kasse oder Zettel-Wirtschaft gearbeitet haben, vergessen beim Umstieg auf ein elektronisches System die Meldung. Sobald du elektronisch kassierst, greift die Meldepflicht sofort. Auch eine Außerbetriebnahme muss gemeldet werden.
Geplant ist eine allgemeine Registrierkassenpflicht ab 01.01.2027 für Betriebe ab 100.000 Euro Jahresumsatz. Der Gesetzentwurf wird im Verlauf 2026 erwartet. Wer jetzt noch mit Handzettel arbeitet und über der Grenze liegt, sollte nicht bis 2027 warten.
Häufige Fragen zum Kassensystem fürs Café
Was kostet ein Kassensystem für ein kleines Café pro Monat?
Der Einstieg liegt bei 29 Euro pro Monat (orderbird MINI im 12-Monats-Vertrag, TSE inklusive) bis 102 Euro pro Monat (Gastronovi mit Stempelkarten-Modul). ready2order startet bei 51,80 Euro pro Monat für Basis plus TSE, POSSUM bei 49 Euro pro Monat im Monatsabo. Hardware kommt einmalig mit 300 bis 1.200 Euro dazu. Transaktionsgebühren sind der oft unterschätzte Block: Bei 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat zahlst du zwischen 70 Euro (Gastronovi Pay) und 263 Euro (orderbird MINI). Realistisch kalkulierst du bei einem Café mit 20 Plätzen 100 bis 300 Euro pro Monat Gesamtkosten.
Kassensystem Café mit Außenplatz, brauche ich mobile Geräte?
Das kommt auf dein Service-Modell an. Wenn Gäste draußen auch am Tresen bestellen und bezahlen, reicht eine stationäre Thekenkasse. Wenn du draußen echten Tischservice hast, brauchst du mobile Bonierung: ein zweites Tablet oder Handheld, das sich ins Kassensystem einklinkt. Bei ready2order kommt dann das Gastro-Paket dazu (23,90 Euro pro Monat extra). Bei POSSUM brauchst du ein POSSUM5 Lite als Verbundgerät (149 Euro Hardware plus 15 bis 19 Euro pro Monat Lizenz). Als Faustregel: Ab fünf Außenplätzen mit Kellner-Service rechnet sich die mobile Lösung.
Kassensystem Eiscafé, wie werden Kugeln kassiert?
Kugel-Preise funktionieren über Mehrfach-Tipp-Logik oder hinterlegte Mengenrabatte. Eine Kugel 2,00 Euro, zwei Kugeln 3,80 Euro, drei Kugeln 5,50 Euro. ready2order und POSSUM lösen das über Mengeneingabe plus Einzelpreis. Gastronovi arbeitet mit konfigurierten Produktvarianten (Ein-Kugel-Becher, Zwei-Kugel-Becher). Saisonales Sortiment ist der zweite wichtige Punkt: Sommer-Sorten (Pfirsich, Himbeer) müssen schnell aktiviert und deaktiviert werden. Alle genannten Systeme erlauben das über Produkt-Verfügbarkeit. Mischbecher mit Sahne, Waffel und Sauce bildest du entweder als Bundle-Produkt oder über manuelle Addition ab.
Kassensystem Café mit Bäckerei, welche Systeme haben Warenwirtschaft?
Für den Bäckerei-Café-Grenzfall (tägliches Sortiment, Lagerabzug, Allergen-Management) gibt es zwei echte Optionen. Tillhub hat Ingredient Tracking und rezepturbasierte Warenwirtschaft nativ im System, zusätzlich eine eigene Bäckerei-Landingpage. Gastronovi hat Warenwirtschaft als separates Modul für 129 Euro pro Monat plus 199 Euro Einrichtung. ready2order bietet grundlegende Bestandsverwaltung (Artikel anlegen, Stückzahl hinterlegen), aber kein vollständiges Warenwirtschaftssystem. POSSUM ebenfalls nur Basis-Inventar. orderbird MINI hat keine Warenwirtschaft. Als zweite Café-Perspektive ist auch unser Kassensystem Restaurant relevant, wenn dein Bäckerei-Café zusätzlich Mittagstisch mit Tischservice anbietet.
Kassensystem Café Stempelkarte, welche Systeme haben Loyalty nativ?
Nativ im Kassensystem integriert hat das digitale Stempelkarten-System nur Gastronovi (Kundenbindungs-Modul, 29 Euro pro Monat). Digitale Kundenkarten laufen über Apple Wallet oder Google Wallet, keine separate App nötig. Stempelaktionen, Gutscheine, Geburtstags-Kampagnen sind inklusive. Alle anderen Anbieter brauchen externe Tools wie LoyaltyCardTools oder Bonusly, die nicht automatisch mit der Kasse synchronisieren. Papier-Stempelkarten funktionieren bei allen Systemen, verursachen aber manuelle Arbeit und liefern keine Auswertung.
Kassensystem Café offline, was passiert beim WLAN-Ausfall?
Bei lokal installierten Systemen wie POSSUM läuft der Betrieb zu 100 Prozent weiter, weil die Datenbank auf dem Gerät liegt. Bei reinen Cloud-Systemen wie ready2order wird es kritisch, Kartenzahlung kann ausfallen. orderbird MINI hat eine integrierte SIM-Karte als Mobilfunk-Fallback, das ist ein echter Vorteil bei schwankendem WLAN. Praktischer Tipp: Wenn dein Café im Altbau liegt oder Bäckerei-Regale aus Metall die Funkabdeckung behindern, ist ein lokal installiertes System wie POSSUM die stabilere Wahl. Alternativ ein LTE-Backup-Router für 50 bis 100 Euro pro Monat.
Kassensystem Café Milchalternativen, wie Hafermilch-Zuschlag abbilden?
Korrekt abbilden heißt drei Dinge: Der Preiszuschlag wird automatisch addiert (Cappuccino 3,50 Euro plus Hafermilch 0,50 Euro gleich 4,00 Euro). Die Variante erscheint auf dem Barista-Bon, damit der Barista weiß, welche Milch gewählt wurde. Die Variante wird für Statistiken erfasst, damit du weißt, wie oft Hafermilch gefragt ist (Bestellplanung). ready2order löst das über Produktvarianten mit eigenem Preis, orderbird MINI über Modifier-Sets, Gastronovi über Modifikatoren, POSSUM über Sonderwunsch-Katalog, Tillhub über Ingredient Tracking mit Rezepturen. Achtung Steuersatz: Hafermilch ist kein Grundnahrungsmittel, ein Latte mit Hafermilch bleibt bei 19 Prozent, während ein Latte mit Kuhmilch bei über 75 Prozent Milchanteil bei 7 Prozent liegt.
orderbird MINI oder ready2order für mein Café, was ist besser?
Kurzantwort: orderbird MINI gewinnt beim Einstiegspreis (29 Euro pro Monat im 12-Mon-Vertrag), ready2order bei Flexibilität und Variantenführung. orderbird MINI ist ein All-in-One-Gerät in einer Box, ideal für Mini-Cafés mit einem Barista, wenigen Varianten und einfacher Organisation. ready2order ist skalierbarer, hat bessere Variantenführung (Hafermilch plus 0,50 Euro sauber abbildbar), ist monatlich kündbar und hat eine eigene Café-Landingpage mit spezifischen Features. Bei hohem Kartenumsatz (über 20.000 Euro pro Monat) wird die orderbird-Gebühr von 1,75 Prozent zum Problem, dort ist POSSUM oder ready2order günstiger. Faustregel: Unter zehn Plätze und einfache Speisekarte spricht für orderbird MINI, darüber eher ready2order.
Quellen
- ready2order Café-Seite: ready2order.com/de/kassensystem-cafe (abgerufen 04/2026)
- orderbird MINI Produkt-Informationen: store.orderbird.com (abgerufen 04/2026)
- POSSUM Preise und Tarife: possum-kassensysteme.de/preise (abgerufen 04/2026)
- Gastronovi Preise und Module: gastronovi.com/preise (abgerufen 04/2026)
- Tillhub Café- und Bar-Seite: tillhub.de/kassensystem-cafe-und-bar (abgerufen 04/2026)
- Bundesministerium der Finanzen: Kassensicherungsverordnung und Paragraf 146a AO, Fassung 2026
Fazit und nächster Schritt
Drei Empfehlungen, je nach Café-Profil.
Wenn du ein klassisches Thekencafé mit Barista-Varianten betreibst (viele Milchalternativen, Sirups, Happy Hour), ist ready2order die richtige Wahl. 51,80 Euro pro Monat Basis plus TSE, 75,70 Euro mit Gastro-Paket, monatlich kündbar, schnelle Einrichtung. Die Variantenführung ist sauber, die Café-Landingpage zeigt, dass der Anbieter das Segment versteht.
Wenn dein Café über 20.000 Euro Kartenumsatz pro Monat macht oder in einer Gegend mit unzuverlässigem Internet liegt, ist POSSUM die bessere Wahl. Die 0,99 Prozent Transaktionsgebühr auf Debit spart gegenüber orderbird MINI jährlich bis zu 2.700 Euro, die lokale Architektur hält deinen Betrieb bei Netzausfall am Laufen, Installation und Schulung sind im Hardware-Preis enthalten.
Wenn Stammkunden dein Geschäftsmodell sind (Stempelkarten-Programm, Loyalty-Kampagnen, Multi-Location) oder du ein Bäckerei-Café mit Warenwirtschaftsbedarf führst, führt an Gastronovi oder Tillhub kein Weg vorbei. Gastronovi für natives Stempelkarten-System (29 Euro pro Monat), Tillhub für rezepturbasierte Warenwirtschaft und Ingredient Tracking. Für ein Eiscafé mit Mittagstisch ist auch unser Kassensystem Restaurant als zweite Perspektive nützlich, weil dort Tischverwaltung und Split-Zahlung stärker gewichtet sind.
Für ein sehr kleines Steh-Cafe mit einem Barista und unter zehn Plätzen ist orderbird MINI der günstigste Einstieg, allerdings mit höherer Transaktionsgebühr und Vertragsbindung.
Den vollständigen Überblick über alle Gastro-Kassensysteme, inklusive Restaurant-, Foodtruck- und Bar-Spezialthemen, findest du in unserem Gastronomie-Kassensysteme im Überblick. Dort vergleichst du alle Anbieter direkt, lässt Konditionen an deine Situation anpassen und startest den Fact-Check für deinen konkreten Betrieb.
Andere Gastro-Betriebstypen im Vergleich
Jeder Gastro-Betrieb hat seine eigenen Anforderungen. Hier findest du die spezialisierten Vergleiche für die anderen Betriebstypen:
- Kassensystem Restaurant
- Kassensystem Foodtruck
- Kassensystem Bar
- Kassensystem Imbiss
- Kassensystem Bäckerei
Den Gesamtüberblick mit allen Anbietern und Kosten-Szenarien findest du im Gastronomie-Hub.
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