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Interview: Stefan Brehm von GASTROFIX

Das Bild zeigt Stefan Brehm von Gastrofix

Stefan Brehm, CSO / CMO GASTROFIX

Herr Brehm, welches Problem wollen Sie mit GASTROFIX lösen?

Mit GASTROFIX geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, einfach, sicher und schnell kassieren zu können. Mit dem persönlichen Restaurantmanager verwalten, kontrollieren und gestalten Kunden den Betrieb intuitiv. Die Einbindung von weiteren Angeboten, wie zum Beispiel die Zeiterfassung für Mitarbeiter, Warenwirtschaft oder Reservierungen optimiert Abläufe und schafft mehr Zeit für das Kerngeschäft – in unserem Fall die Gastfreundschaft.

Wie setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch?

Neben unserer Premium-Software, verfügen wir auch über eine sehr hohe Branchenkompetenz. GASTROFIX brachte es in den 90er-Jahren als PC-Kasse bereits auf über 15.000 Installationen in Hotellerie und Gastronomie. Mit unserem Tablet- und Cloud-basiertem System sind wir jetzt schon wieder bei über 9.000 Installationen. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass unsere Kassen auch offline-fähig sind und durch die Batterie auch ohne festen Stromanschluss arbeiten können. Unsere Kunden vertrauen der Marke GASTROFIX seit über zwei Jahrzehnten und schätzen das Unternehmen, weil wir die Anforderungen des Marktes genau kennen und berücksichtigen. Außerdem setzen wir in erster Linie auf persönlichen Vertrieb und auf anerkannte Handelspartner im Verkauf sowie auf einen funktionierenden und sehr professionellen Support. Das bedeutet: Vom ersten Kontakt, über den Vertrieb, bis hin zur langfristigen Betreuung wissen unsere Kunden sich in guten Händen. Zusammengefasst kann man sagen, GASTROFIX verbindet Erfahrung im Kassenmarkt mit echten Innovation.

Kassensysteme müssen sicher sein – wie wird GASTROFIX diesem Anspruch gerecht?

Sicherheit hat gerade bei Cloud-basierten Registrierkassen mehrere Aspekte und höchste Priorität. Es geht darum, die Kassen bestmöglich vor Ausfällen und die Kundendaten zuverlässig zu schützen. Bei GASTROFIX haben wir von Beginn an viel Zeit und Geld in eine Technologie investiert, die Gastronomen vor dem Ausfall des Internets schützen. GASTROFIX sichert Funktionsfähigkeit auch offline in vollem Umfang zu. Das System läuft stunden-, tage- und wochenlang auch ohne Internetverbindung: Bestellen, Bezahlen, Splitten, Stornieren, X- und Z-Abschläge, Kellner- und Artikelauswertungen sind auch ohne Internet im vollen Leistungsumfang möglich, mit voller Synchronisation auf allen Geräten. Die 16 Giga-Byte Speicherkapazität der kleinsten iPad-Konfiguration reichen aus, um über viele Jahre artikelgenaue Bestell- und Transaktionsdaten lokal zu speichern und zu managen. Zur weiteren Sicherheit betreibt GASTROFIX zusätzlich zwei identische Server-Einheiten. Diese befinden sich, räumlich getrennt, in deutschen Rechenzentren, mit separater Stromversorgung und mehrfach ausgelegter Internetanbindung. Dank dieser Server-Struktur, werden ständig alle Daten auf dem zweiten Server gespiegelt. Sollte der erste Server einmal ausfallen, springt sofort der andere ein. In der Kassen-Branche setzen wir mit diesen Anforderungen, zum Schutz und zur Sicherheit der Gastronomen, sicherlich Maßstäbe.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte nach Branchen?

Der Name sagt es schon: Der Kernmarkt von GASTROFIX ist die Gastronomie und Hotellerie, etwas weiter gefasst nennen wir das den „Away-from-home“, den Außer-Haus-Markt. Mit unserer innovativen Kassen-Software decken wir das gesamte Branchenspektrum von Restaurants, Bars, Kantinen, Bäckereien bis hin zu Franchise-Ketten ab. Auch in der Hotellerie fassen wir immer stärker Fuß. Viele Individualhotels, aber auch immer mehr Häuser von Hotelgesellschaften oder –kooperationen, zählen zu unseren Kunden.

Und welches sind geografisch Ihre wichtigsten Märkte?

Wir sind in Deutschland gestartet und haben 80 Prozent unserer Kunden in der Bundesrepublik. Besonders stark wachsen wir, dank unserer Vertriebspartnerschaften, aber in der Schweiz. In Basel haben wir gerade das St. Jakob-Park-Stadion mit mehr als 100 GASTROFIX -Kassen ausgestattet. Auch in Österreich sind die Zahlen sehr erfreulich. Insgesamt sind wir in 15 Ländern präsent. Weltweit baut GASTROFIX übrigens inzwischen auf ein Händlernetzwerk, das, neben Deutschland, Österreich, der Schweiz, Norwegen, und den Niederlanden auch Spanien, Irland, Südafrika und die USA umfasst.

Thema rechtliche Rahmenbedingungen und Kultur: Ist es leicht Ihr Kassensystem in andere Länder zu exportieren?

Eine Software über Grenzen hinweg in andere Länder zu multiplizieren, ist natürlich immer recht anspruchsvoll. Gerade im Kassenbereich gilt es auch, alle Regeln und Vorschriften der Behörden und Ämter zu berücksichtigen. Wir verlassen uns dabei auf Teams, die mit dem Export der Software in andere Länder sehr vertraut sind. Unsere Spezialisten stellen die richtigen Fragen, kennen die Fallstricke und beachten kulturelle Eigenheiten. Der einmalige Aufwand ist nicht gering. Sind alle Hürden genommen und das Produkt geht in den Verkauf, wird man für die Mühen schnell entlohnt. Und wie immer gilt: Fehlerquellen vor dem Launch auszuschließen ist wesentlich weniger aufwendig, als diese im laufenden Betrieb zu eliminieren.

Wo wird die Software von GASTROFIX programmiert?

Das Produktmanagement von GASTROFIX sitzt in Berlin. Hier finden die Innovationen statt, und hier wird die Software weiter entwickelt und programmiert.

Wo wird Hardware gestaltet und entwickelt?

Die Hardware, die wir nutzen, besteht aus Apple-Geräten, sprich iPad, iPhone und iPod. Hinzu kommen Bon-Drucker, Scanner oder Kartenlesegeräte von renommierten Partnern, die wir angebunden haben.

Wie ist GASTROFIX finanziert?

Sehr solide! Gestartet sind wir mit eigenen Mitteln und mit Investitionen, die größtenteils aus dem Branchenumfeld heraus kamen, da schon damals die potentiellen Kunden an „GASTROFIX reloaded“ geglaubt haben. Im Dezember 2015 haben wir vier Millionen US-Dollar in seiner Serie-A-Finanzierungsrunde von Entrée Capital erhalten. Die Summe sichert uns die Chance auf ein schnelles, nachhaltiges und organisches Wachstum.

Derzeit explodiert die Zahl der Anbieter für Kassensysteme geradezu. Erwarten Sie eine Konsolidierung auf Anbieterseite?

Absolut. Und die ersten Übernahmen haben auch schon stattgefunden, andere Anbieter sind vom Markt verschwunden. Wir beobachten den Markt sehr genau, wissend um unsere eigenen Stärken und gehören sicherlich zu den Marktführern in Europa. Wir schauen auch links und rechts des Weges, welche Partner für uns interessant sind. Unternehmer in Hotellerie und Gastronomie verlangen ein solides, fortschrittliches Produkt und 1A-Betreuung und Service. Wer das bieten kann, wird langfristig am Markt bestehen und Erfolge feiern.

Warum haben Sie Berlin als Sitz Ihrer Unternehmenszentrale gewählt?

Mit den attraktiven Konditionen die wir Mitarbeitern bieten, besteht in Berlin aus Produktsicht immer noch die größte Chance, die besten Talente und Experten für GASTROFIX zu finden. Unsere Vertriebs- & Marketingzentrale dagegen sitzt in Hamburg und wir haben mittlerweile Verkaufsbüros in ganz Deutschland und darüber hinaus. Wir sind da, wo unsere Kunden sind, und das zahlt sich mittelfristig aus.

Wo steht GASTROFIX in drei Jahren?

Wenn wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen, stehen wir in Deutschland und in vielen weiteren Ländern bei den Tablet- und Cloud-basierten Kassensystemen im Premium-Segment wahrscheinlich an der Spitze des Marktes. Darüber hinaus wird unsere Produktvielfalt und der Mehrwert für unsere Kunden von Jahr zu Jahr steigen.

24. Juni 2016

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