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SumUp für Gastronomie: Test und Erfahrungen (2026)

Von: Christian Jansen Christian Jansen
Letztes Update 12.05.2026

Du stehst mit deinem Foodtruck auf dem Wochenmarkt, das Smartphone liegt in der Theke, daran klebt ein kleiner weißer SumUp Air. Ein Gast hält dir die Karte hin, du tippst den Betrag ein, der Chip-Reader piept, fertig. Läuft gut. Nur: Ist das eigentlich schon dein Kassensystem? Oder nur ein Zahlungsterminal, das zufällig wie eine Kasse wirkt?

Genau an dieser Stelle reden viele Gründer aneinander vorbei. SumUp ist in Deutschland so präsent, dass viele den kleinen Kartenleser automatisch für eine GoBD-konforme Komplettlösung halten. Ist er nicht. Zumindest nicht allein.

Dieser Artikel ordnet SumUp für die Gastro ehrlich ein. Was können die Kartenleser wirklich, was leisten SumUp Kasse und Kassensystem Pro, für welche Betriebsarten passt das und ab welchem Umsatz lohnt sich ein Wechsel zu einem Gastro-Spezialisten. Im Gastronomie-Kassensysteme im Überblick findest du den breiten Vergleich, hier geht es nur um SumUp.

Vorab ein wichtiger Hinweis zur Transparenz: KSV hat mit SumUp aktuell kein Partnerprogramm. Das bedeutet, du bekommst hier weder eine geschönte Vertriebsstory noch die übliche „Einsteiger-Sieger“-Lobhudelei. Fakten, Stärken, Schwächen und eine klare Einschätzung, wann SumUp die richtige Wahl ist und wann nicht.

Das Unternehmen SumUp

SumUp wurde 2012 in London gegründet und ist heute einer der bekanntesten Zahlungsanbieter in Europa. Der Einstieg in den Markt lief über den kleinen Kartenleser, der ins Smartphone gesteckt wurde und aus jedem Handy ein mobiles Kartenterminal machte. Für Foodtrucks, Marktstände, Handwerker und Pop-up-Betreiber war das damals ein echter Schritt nach vorn.

Heute operiert das Unternehmen pan-europäisch und hat nach eigenen Angaben über 4 Millionen aktive Händler. Investoren wie Bain Capital und Temasek haben insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro in SumUp investiert. Die Produktpalette hat sich ausgeweitet: Neben Kartenlesern gibt es heute SumUp Kasse (stationäre All-in-One-Lösung), das Kassensystem Pro für Gastronomie und ein kostenloses Business-Konto mit Visa-Debitkarte.

Im DACH-Raum ist SumUp besonders stark bei kleinen Gewerbetreibenden und Einzelunternehmern. Klassische Zielgruppen: Cafés, Bistros, Foodtrucks, mobile Händler, Einzelhandel, Friseure, Handwerker. Das Versprechen ist klar: keine langen Verträge, keine Grundgebühr auf der Basis-Ebene, sofort einsatzbereit.

Was SumUp aktuell nicht ist: ein DACH-Spezialist für Registrierkassenrecht. Das Unternehmen kommt aus der Payment-Welt und hat die Kasse später draufgesetzt. Das zeigt sich konkret bei der fehlenden Transparenz zur TSE-Technik und beim Support-Fokus. Dazu gleich mehr.

Die Trustpilot-Bewertung liegt bei 4,2 Sternen aus über 35.000 Rezensionen, der App Store zeigt 4,4 Sterne, Google Play allerdings nur 3,5. Die Spreizung ist auffällig: Android-Nutzer beurteilen SumUp deutlich kritischer als iOS-Nutzer. Auf trusted.de erhält der Anbieter aggregiert „sehr gut“.

Anbieter in diesem Artikel Lies die Testberichte oder schau dir die Anbieter direkt an.
SumUp Kassensystem (43)
Testbericht zum Anbieter
ready2order (126)
Testbericht zum Anbieter
speedy kasse (111)
Testbericht zum Anbieter
Vectron Kassensysteme (18)
Testbericht zum Anbieter

Produktportfolio: Kartenleser, Kasse und Kassensystem Pro

SumUp hat drei Produktlinien, die sich in Preis, Leistung und Zielgruppe deutlich unterscheiden. Die Übersicht:

Die Kartenleser

Das Herzstück von SumUp und der Grund, warum die Marke so bekannt ist. Die Transaktionsgebühr beträgt einheitlich 1,39 Prozent pro Vor-Ort-Zahlung (Debit, Kredit, American Express, Premium-Karten). Aktuell beworben werden zwei Mobil-Hardware-Tiers, die SumUp Air aus den Anfangstagen läuft auf der Preisseite nicht mehr als eigenes Listenprodukt:

Modell Listenpreis Disagio Einsatzzweck
SumUp Solo Lite (mit Ladestation) 44 € netto (52,36 € inkl. USt) 1,39 % Smartphone-gekoppelt, Bluetooth, günstigster Einstieg; aktuell 30 € Cashback-Aktion
SumUp Terminal (Solo + Bondrucker) 169 € netto (201,11 € inkl. USt) 1,39 % Tragbares Kassensystem mit integriertem Bondrucker, Wi-Fi + Mobilfunk; aktuell 100 € Cashback im Bundle

Ältere Modelle wie SumUp 3G und SumUp Total werden nicht mehr aktiv vermarktet. Auch der klassische Bluetooth-Reader SumUp Air taucht in der aktuellen Listenpreis-Übersicht nicht mehr als eigenes Produkt auf. Wer einen reinen Smartphone-Reader sucht, landet beim Solo Lite. Online-Zahlungen über Zahlungslinks oder Bookings laufen separat mit 2,50 Prozent.

Wichtig für die Gastro und oft missverstanden: Die Kartenleser sind reine Zahlungsterminals. Keine Kassensoftware, keine TSE, kein GoBD-konformes Kassenbuch. Für einen rechtskonformen Gastro-Betrieb in Deutschland reicht ein Solo Lite oder Terminal allein nicht aus. Wer eine elektronische Kasse führt, braucht eine Kassensoftware mit TSE. Viele Gründer kaufen genau das nicht mit, weil sie annehmen, das Terminal sei bereits die Kasse. Ist es nicht.

SumUp Kasse

Die stationäre All-in-One-Lösung für Thekenbetriebe. Zwei Displays, 13 Zoll für die Bedienung, 8 Zoll für den Kunden, TSE elektronisch integriert. Die Hardware kommt als Staffel mit klaren Listenpreisen (Stand 2026-05-12):

Konfiguration Netto Inkl. USt
SumUp Kasse standalone (Doppeldisplay + TSE) 399 € 474,81 €
+ Bondrucker 549 € 653,31 €
+ Kassenschublade 599 € 712,81 €
+ Barcode-Scanner (Einzelhandels-Bundle) 649 € 772,31 €
SumUp Kassensystem mit Doppeldisplay auf einer Café-Theke: Das Kundendisplay zeigt die Trinkgeld-Abfrage mit Optionen für 5, 10 und 15 Prozent, während eine Hand die Karte kontaktlos vor das Terminal hält.
SumUp Kasse mit Doppeldisplay: Das Kundendisplay fragt das Trinkgeld direkt beim Kartenzahlen ab.

Die Kassensoftware der SumUp Kasse gibt es in zwei Tiers, die parallel zum Disagio-Tarif laufen (Software und Disagio sind bei SumUp zwei getrennte Buchungen):

  • Kostenloses Kassensystem: 0 €/Monat, Basisfunktionen für Bar- und Kartenzahlung, Tap to Pay, Splitrechnung, Produktbilder, App-Artikelpflege. Reicht für Theken-Betriebe ohne Tischservice.
  • Kassensoftware Plus: 39 €/Monat, erweitert um Gastro-Funktionen (Reservierungen, Raumpläne, Tischverwaltung, Bestelltickets in die Küche), DATEV-Integration. Wer DATEV oder echte Tischverwaltung braucht, muss zwingend Plus buchen.

Wichtig: Die SumUp-eigene Kasse ist GoBD-konform mit integrierter TSE. Wer die SumUp Kasse Hardware mit Kostenlosem Kassensystem oder Kassensoftware Plus nutzt, braucht keine externe Kassen­software mehr. Wer nur den Solo Lite oder das Terminal hat, braucht zusätzlich eine externe Kassensoftware mit TSE.

Zahlungen Plus: das Disagio-Spar-Abo

Unabhängig vom Software-Tier verkauft SumUp ein zweites Plus-Abo, das oft mit „Kassensoftware Plus“ verwechselt wird, weil beide 39 oder 19 Euro kosten. Zahlungen Plus ist ein reines Disagio-Abo:

  • Standard-Tarif (umsatzbasiert): 0 €/Monat Grundgebühr, 1,39 Prozent pro Vor-Ort-Transaktion (alle Karten).
  • Zahlungen Plus: 19 €/Monat, reduziert das Disagio auf 0,79 Prozent für Standard-Karten (Girocard, Visa-Debit, Mastercard). Premium-Karten und American Express bleiben bei 1,39 Prozent. SumUp empfiehlt Zahlungen Plus ab 3.500 Euro Kartenumsatz pro Monat. Darunter zahlst du die 19 Euro Grundgebühr nicht über die Disagio-Ersparnis ein.
  • Zahlungen Individuell: ab 10.000 Euro Kartenumsatz pro Monat, Konditionen werden bilateral mit dem SumUp-Vertrieb verhandelt und stehen nicht in der Listenpreis-Übersicht.

Kassensoftware Plus (39 €/Monat) und Zahlungen Plus (19 €/Monat) sind zwei verschiedene Abos und können einzeln gebucht werden. Wer Tischverwaltung will, aber 2.000 Euro Kartenumsatz hat, bucht nur Kassensoftware Plus. Wer 8.000 Euro Kartenumsatz hat und nur Bar mit Schnellverkauf macht, bucht nur Zahlungen Plus. Beide Abos sind monatlich kündbar.

„Kassensystem Pro“ als Marketing-Begriff

Auf der SumUp-Website taucht der Begriff „Kassensystem Pro“ als Branchen-Variante für Gastronomie auf (URL-Pfad /kassensystem-uebersicht/kassensystem-pro/gastronomie/). Technisch dahinter steckt die Kombination SumUp Kasse plus Kassensoftware Plus mit den Gastro-Funktionen: Tischverwaltung, Bestellaufnahme am Tisch, Küchendisplay-Integration, über 15 Berichte, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Eigene Listenpreise für ein separates „Pro“-Bundle gibt es nicht: Es sind die regulären Hardware-Staffeln plus 39 Euro Software-Plus-Abo.

Das Business-Konto als Zusatz

SumUp bietet ein kostenloses Geschäftskonto mit eigener IBAN und Visa-Debitkarte. Zahlungseingänge aus SumUp-Transaktionen landen direkt auf dem Konto, keine Wartezeit auf die Bankauszahlung. Kein Mindestguthaben, keine monatliche Gebühr. Für Kleinstgastronomen ein praktischer Zusatz, aber kein Ersatz für ein vollwertiges Business-Banking (kein Kredit, kein Dispo).

Merksatz: Solo Lite oder Terminal plus Smartphone ist ein Zahlungssetup, keine Kasse. Die echte Kasse heißt SumUp Kasse und kostet 474,81 Euro inkl. USt aufwärts, dazu kommt das Software-Abo (0 Euro Kostenlos oder 39 Euro Plus). Wer Kartenleser allein für Kassenführung hält, bekommt am Ende von der Betriebsprüfung ein Problem.

Gastro-Features und ihre Grenzen

SumUp kommuniziert seine Gastro-Features offensiv: Tischverwaltung, Bestellaufnahme am Tisch, Küchendisplay, Split-Zahlung, Trinkgeld-Abfrage, Take-Away-Modus mit Steuersatz-Umschaltung. Auf der Produktseite liest sich das so, als hätte SumUp alles, was ein Restaurant braucht. Schaut man genauer hin, sind einige Features Basis-Level und nicht mit Gastro-Spezialisten vergleichbar.

Was funktioniert

Die klassische Bonierung läuft. Du legst Artikel an, teilst sie in Kategorien ein, boniert wird direkt am Gerät oder am iPad. Kartenzahlung ist zuverlässig, die Hardware hat seit Jahren einen guten Ruf. Trinkgeld wird am Kartenleser abgefragt, das ist komfortabel. Der Take-Away-Modus mit automatisch angepasstem Steuersatz (7 versus 19 Prozent) ist für Imbisse und Bäckereien ein echter Vorteil. Produktvarianten und einfache Zuschläge (Cappuccino mit Hafermilch) sind möglich.

Was fehlt oder hakt

Echte Tischverwaltung im Gastro-Sinne ist Wunschdenken. Zwar gibt es ein Raumplan-Management, aber Nutzerbewertungen beschreiben wiederholt Synchronisierungsprobleme zwischen Terminal und App: Tisch wird am iPad geöffnet, erscheint am Terminal nicht, oder umgekehrt. Bei einem Samstagabend mit 20 Tischen ist das ein echtes Problem.

Funkbonierung auf getrennte Drucker (Küche und Bar parallel) ist nicht der Standardfall. POSSUM und Vectron arbeiten mit proprietären Funknetzen, SumUp primär per WLAN. Wer in einem Altbau mit schlechter Netzabdeckung arbeitet, merkt das.

Ein vollwertiges Küchendisplay (KDS) gibt es in der Basisversion nicht, Integration wird auf der Produktseite genannt, taucht aber in der Standard-Gastro-Konfiguration selten auf. Lightspeed, Gastronovi und ready2order sind hier klarer aufgestellt.

Modifikatoren-Tiefe ist eingeschränkt. Für ein Café mit Milchalternativen reicht es, für ein Burger-Restaurant mit 15 Sonderwünschen pro Bestellung (kein Tomaten, extra Bacon, Soße separat, Brötchen ohne Sesam) wird es unübersichtlich.

Der TSE-Blindspot

SumUp bewirbt „TSE-konform“ als Kernmerkmal der Kasse. Was technisch im Hintergrund läuft, bleibt unscharf. Die zentrale Frage für einen Foodtruck auf einem Festival lautet: Hardware-TSE oder Cloud-TSE?

Bei Hardware-TSE (POSSUM, Vectron) ist der Sicherheitsmodul physisch im Gerät. Du brauchst keinen Internet, die Signatur funktioniert offline. Bei Cloud-TSE (wie ready2order sie nutzt) läuft die Signatur über einen externen Service. Ohne Internet hakt das schnell. SumUp kommuniziert die Art seiner TSE-Lösung auf der Website nicht transparent. Aus der Architektur und aus Drittberichten deutet alles auf Cloud-TSE hin, bestätigt ist das von SumUp nicht offen.

Für einen Betrieb mit stabilem WLAN ist das unkritisch. Für einen Foodtruck auf einem Festival mit schwachem Mobilfunkempfang ist es ein echtes Risiko. Ausfall bedeutet in dem Moment: keine rechtskonforme Kassierung. Frag das im Verkaufsgespräch explizit nach.

Synchronisierung zwischen Terminal und App

Mehrere Bewertungen auf Capterra, Trustpilot und im Google Play Store berichten über Sync-Probleme zwischen dem Kartenleser und der Kassen-App. Beispiele: Transaktionen fehlen im Tagesabschluss, Storno am Terminal greift in der App nicht, Tischöffnung am iPad taucht im Gerät nicht auf. Das ist kein Knockout-Kriterium, aber ein Betriebsrisiko, das du kennen solltest. In einem Gastro-Spezialsystem wie POSSUM oder ready2order sind solche Berichte deutlich seltener.

Für welchen Gastro-Betrieb passt SumUp?

Die ehrliche Antwort: SumUp taugt gut für den Einstieg und für einfache Betriebsformen mit niedrigem Kartenumsatz. Ab einer bestimmten Größe lohnt sich der Wechsel zu einem Gastro-Spezialisten, und zwar aus einem nüchternen Kostengrund, nicht aus Feature-Fetischismus. Die Details dazu im nächsten Abschnitt. Hier erstmal die Betriebstyp-Matrix.

Sehr gut geeignet

Ideal für

Foodtrucks, Marktstände und Pop-ups mit unter 3.500 Euro Kartenumsatz pro Monat, Coffee-to-Go-Stände, Mini-Imbisse und kleine Café-Kioske ohne Tischservice. Wer kein Vertragsrisiko, schnelles Onboarding und einen niedrigen Hardware-Einstieg sucht und keine echte Tischverwaltung oder Funkbonierung braucht, ist hier richtig.

Foodtrucks mit unter 3.000 Euro Kartenumsatz pro Monat. SumUp Solo Lite plus Smartphone ist das unkomplizierteste Setup, das es gibt. Ein Gerät, eine App, in zehn Minuten live. Wichtig: Plus eine separate Kassensoftware mit TSE (etwa helloCash oder Kassandro für 20 bis 30 Euro pro Monat), damit der Betrieb GoBD-konform ist. Mehr Details dazu im Kassensystem für Foodtrucks.

Mini-Imbisse mit einfachem Sortiment. Imbissbude, 5 bis 10 Produkte, Thekenbetrieb ohne Tischservice, vorwiegend Barzahlung mit Kartenleser als Ergänzung. Die SumUp Kasse für 299 Euro Hardware und kostenlose Basis-Software ist ein sinnvoller Einstieg.

Coffee-to-Go-Stände und kleine Café-Kioske. Wer vorwiegend aus dem Stand verkauft, kein Tischservice bietet und ein überschaubares Getränkesortiment hat, ist mit SumUp gut bedient. Details im Kassensystem für Cafés.

Straßenverkauf, Marktstände, Hofläden, Getränke-Stände. Saisonale Präsenz ohne festen Betrieb. Kein Monats-Abo, kein Vertrag, Kartenleser einmal kaufen und nutzen, wenn er gebraucht wird. Hier spielt SumUp seine Stärke aus.

Event-Caterer und temporäre Pop-ups. Wer zehnmal im Jahr auf Firmenevents, Hochzeiten oder Festivals präsent ist, braucht keinen Jahresvertrag. SumUp liefert genau dafür das richtige Werkzeug.

Bedingt geeignet

Kleine Cafés mit 5 bis 10 Tischen und wenig Karten-Volumen. Wer die SumUp-Tischverwaltung nutzen will, sollte sich vor der Entscheidung ein Demo geben lassen und die App parallel mit dem Terminal durchspielen. Die dokumentierten Sync-Probleme sind ein reales Risiko, wenn Tischservice wichtig ist.

Kioske und Bistros mit 3.000 bis 10.000 Euro Kartenumsatz pro Monat. Das ist die Break-even-Zone. Unterhalb davon bleibt SumUp absolut günstig, oberhalb lohnt der Wechsel zu einem Gastro-Spezialisten. Wir rechnen das im nächsten Abschnitt konkret durch.

Eher nicht geeignet

Klassische Restaurants mit 20+ Tischen. Fehlende ausgereifte Tischverwaltung, unklare Offline-Stabilität, Sync-Probleme zwischen Terminal und App. Für Bediengastronomie mit echtem Servicebetrieb sind ready2order, POSSUM, Gastronovi oder Lightspeed klar überlegen. Siehe Kassensystem für Restaurants.

Bars und Clubs mit Tab-Betrieb. Offene Rechnungen, die ein Gast über den Abend ansammelt, sind in SumUp nicht das Kernszenario. Für Bars mit klassischem Tresenbetrieb gibt es spezialisierte Angebote. Mehr dazu im Kassensystem für Bars.

Filialbäckereien und Multi-Location-Betriebe. SumUp hat Funktionen für mehrere Geräte, aber keine ausgereifte zentrale Verwaltung für Filialnetze. Gastronovi, Lightspeed und Vectron sind hier deutlich stärker. Siehe Kassensystem Bäckerei.

Kantinen, Betriebsrestaurants und Großgastronomie. Komplexe Anforderungen an Benutzerrollen, Gutschein-Systeme, Abrechnung gegenüber Firmenkunden und Schichtbetrieb sind bei SumUp nicht adressiert.

Stärken und Schwächen

SumUp Kasse für Foodtrucks und Mini-Gastro

SumUp Kassensystem

0 EUR Free / 39 EUR Plus
Kartenleser ab 52 Euro inkl. USt, keine Grundgebühr im Standard-Tarif, kein Vertrag. Idealer Einstieg für mobile Gastronomen und Betriebe mit unter 5.000 Euro Kartenumsatz pro Monat.

Vorteile

  • Niedrigste Einstiegshürde: Solo Lite ab 52,36 € inkl. USt, kein Vertrag, kein Abo im Standard-Tarif
  • Bekannte Marke, hohe Vertrauenswerte (Trustpilot 4,2 Sterne, 35.000+ Bewertungen)
  • Zuverlässige Hardware: Solo Lite und Terminal bewährt für stabile Zahlungsfunktion
  • Kein Monats-Abo im umsatzbasierten Standard-Tarif: Kosten entstehen nur bei Umsatz
  • Einfachstes Onboarding am Markt: Gerät kaufen, App laden, sofort starten
  • Business-Konto kostenlos inklusive: IBAN, Visa-Debitkarte, direkte Einnahmen-Verbuchung
  • SumUp Kasse mit integrierter TSE: keine externe Kassensoftware nötig, GoBD-konform out-of-the-box
  • Zahlungen Plus reduziert Disagio auf 0,79 % ab 3.500 € Kartenumsatz: konkurrenzfähig im mittleren Umsatzbereich

Nachteile

  • Begrenzte Gastro-Features im Standard: ausgereifte Tischverwaltung erst mit Kassensoftware Plus (39 €/Mon), eingeschränkte Funkbonierung, schwaches KDS
  • Transaktionsgebühren im Standard-Tarif höher als gestaffelte Gastro-Spezialisten: 1,39 % vs. 0,59 bis 0,99 % bei POSSUM
  • TSE-Intransparenz: Art der TSE (Hardware vs. Cloud) wird nicht öffentlich dokumentiert
  • Synchronisierungsprobleme zwischen Terminal und App in mehreren Bewertungen dokumentiert
  • Kein DACH-Spezialfokus: TSE, GoBD und deutsche Besonderheiten nicht primärer Entwicklungsfokus
  • Support-Qualität schwankend: Berichte über schwer erreichbaren Support und Kontosperrungen
  • American Express und Premium-Karten bleiben auch in Zahlungen Plus bei 1,39 %
  • Keine persönliche Einrichtung oder Schulung vor Ort

Kosten: Was kostet SumUp für deinen Gastro-Betrieb?

Die reinen Hardwarepreise sagen wenig über die tatsächlichen Jahreskosten. Was wirklich ins Gewicht fällt, sind die Transaktionsgebühren bei Kartenzahlung. Bei einem Gastro-Betrieb mit 70 bis 80 Prozent Kartenanteil läuft da schnell ein dreistelliger Monatsbetrag zusammen. Zwei konkrete Szenarien, dann die Break-even-Analyse.

Foodtruck-Betreiber hält beim Verkauf auf dem Wochenmarkt ein SumUp Solo Kartenterminal mit 12,50 Euro Zahlsumme in Richtung der Kundin.
Klassisches Einstiegsszenario: Foodtruck auf dem Wochenmarkt, Kartenzahlung per SumUp Solo Lite ohne zusätzliches Smartphone.
Szenario A

Foodtruck mit 2.000 € Kartenumsatz/Monat

1 Solo Lite + Smartphoneexterne Kassensoftware mit TSEStandard-Disagio 1,39 %
Einmalig
52,36 €
Monatlich
ab 53 € inkl. 1,39 % Disagio auf 2.000 €

Einmalige Anschaffung

SumUp Solo Lite mit Ladestation (inkl. USt; aktuell 30 € Cashback)
52,36 € einmalig

Monatliche Kosten

Externe Kassensoftware mit TSE (z. B. helloCash, Kassandro)
25 € / Monat
SumUp Disagio 1,39 % auf 2.000 €
27,80 € / Monat
SumUp Kassensystem Software-Abo (externe Lösung im Einsatz)
0 € nicht relevant

Für einen Foodtruck-Gründer mit bescheidenem Kartenumsatz ist das ein schlankes Paket: rund 686 Euro Gesamtkosten im ersten Jahr. Nur der Kartenleser allein reicht nicht: Die externe Kassensoftware mit TSE ist Pflicht, sonst ist der Betrieb nicht GoBD-konform. Wer die TSE-Verantwortung an SumUp abgeben will, springt direkt zur SumUp Kasse (Szenario B), spart sich die externe Lösung und bekommt eine integrierte TSE.

Szenario B

Mini-Imbiss/Café-Theke mit 5.000 € Kartenumsatz/Monat

SumUp Kasse standalone (TSE integriert)Kostenloses Kassensystem-AboZahlungen Plus 19 €/Mon (0,79 % Disagio)
Einmalig
474,81 €
Monatlich
ab 59 € inkl. 0,79 % Disagio + Zahlungen Plus auf 5.000 €

Einmalige Anschaffung

SumUp Kasse standalone (Doppeldisplay + integrierte TSE, inkl. USt)
474,81 € einmalig

Monatliche Kosten

Kostenloses Kassensystem (Bar+Karte, Tap to Pay, Splitrechnung)
0 € / Monat
Zahlungen Plus (reduziert Disagio Standard-Karten auf 0,79 %)
19 € / Monat
SumUp Disagio 0,79 % auf 5.000 €
39,50 € / Monat

Das Imbiss-Szenario landet im ersten Jahr bei rund 1.177 Euro. Ohne Zahlungen Plus würden die 1,39 Prozent auf 5.000 Euro Karten 69,50 Euro pro Monat ergeben, also rund 1.309 Euro im Jahr. Zahlungen Plus zahlt sich ab etwa 3.500 Euro Kartenumsatz pro Monat ein, das ist genau die offizielle SumUp-Empfehlung. Wer in diesem Setup Tischverwaltung oder DATEV-Sync braucht, bucht zusätzlich Kassensoftware Plus für 39 Euro pro Monat. Jahreskosten dann rund 1.645 Euro.

Zum Vergleich: Ein POSSUM-Setup mit POSSUM10 (999 Euro Hardware) plus Hauptgerät-Lizenz (39 Euro/Monat im Jahresabo) plus STARTER-Disagio (0,99 Prozent Debit + 60 Euro Setup) liegt für dasselbe Volumen bei rund 1.594 Euro im ersten Jahr. Die reine Preisdifferenz zwischen Mini-Imbiss-SumUp-Setup und POSSUM ist überschaubar. Der Unterschied steckt eher in Offline-Stabilität, Service-Modell und Hardware-Robustheit.

Die zentrale Break-even-Analyse

Ab welchem Monatsumsatz wird SumUp teurer als ein Gastro-Spezialist? Die Transaktionsgebühren sind der Knackpunkt. Die Software-Lizenz blendet diese Tabelle aus und vergleicht nur die monatlichen laufenden Disagio-plus-Grundgebühr-Kosten. SumUp läuft hier in zwei Spalten: Standard-Tarif (0 € Grundgebühr, 1,39 Prozent) versus Zahlungen Plus (19 €/Monat, 0,79 Prozent für Standard-Karten). ready2order und POSSUM mit Lizenz und Disagio im Jahresabo:

Kartenumsatz/Mon SumUp Standard (1,39 %, 0 € Grund.) SumUp + Zahlungen Plus (19 € + 0,79 %) ready2order (Jahresabo 35,90 € + Gastro 23,90 € + 1,23 %) POSSUM (Jahresabo 39 € + PRO/SILVER-Tarif)
3.000 € 41,70 € 42,70 € 96,70 € 68,70 € (PRO)
5.000 € 69,50 € 58,50 € 121,30 € 84,50 € (PRO)
8.000 € 111,20 € 82,20 € 158,20 € 108,20 € (PRO)
10.000 € 139,00 € 98,00 € 182,80 € 124,00 € (PRO)
15.000 € 208,50 € 137,50 € 244,30 € 138,00 € (SILVER)
20.000 € 278,00 € 177,00 € 305,80 € 169,00 € (SILVER)

Ableitungen aus der Tabelle:

  • Bis 3.500 Euro pro Monat: SumUp Standard ohne Zahlungen Plus ist günstiger oder gleich teuer. Unterhalb dieser Grenze frisst die 19-Euro-Grundgebühr die Disagio-Ersparnis von 0,60 Prozent auf.
  • Ab 3.500 Euro pro Monat: Zahlungen Plus wird absolut günstiger. Der Sprung ist deutlich, weil die Ersparnis pro Euro Umsatz steigt.
  • Ab circa 15.000 Euro pro Monat: POSSUM SILVER wird absolut günstiger als SumUp mit Zahlungen Plus. Bei 15.000 Euro liegt der Unterschied bei einem nahezu identischen Wert (138 versus 137,50 Euro), bei 20.000 Euro sind es bereits 8 Euro pro Monat zugunsten POSSUM. Ab 25.000 Euro greift POSSUM GOLD (Mindestservicegebühr 199 Euro) und der Abstand wächst.
  • ready2order: In der reinen Disagio-plus-Lizenz-Rechnung über alle Umsatzklassen teurer als SumUp mit Zahlungen Plus. Der Vorteil von ready2order liegt in der besseren Gastro-Featurematrix (Tischverwaltung, Mehrsprachigkeit, Funkbonierung), nicht im Preis.

Die zentrale Empfehlung dieses Artikels: Ab 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat ist der Wechsel zu POSSUM oder ready2order eine Prüfung wert. Nicht nur wegen der Preise, sondern auch wegen der Gastro-Features, die bei diesem Umsatzvolumen ohnehin gebraucht werden (saubere Tischverwaltung, zuverlässige Funkbonierung, echtes KDS).

Häufige Fragen zu SumUp

SumUp oder POSSUM — der Einstieg gegen den Gastro-Spezialisten

Empfehlung

SumUp Kassensystem

0 EUR Free / 39 EUR Plus
  • alle Branchen

POSSUM

ab 39,00 €
  • alle Branchen

SumUp Kassensystem Erfahrungen: Wie sind die Bewertungen wirklich?


SumUp hat auf Trustpilot 4,2 Sterne aus über 35.000 Bewertungen, im App Store 4,4 Sterne, auf Google Play allerdings nur 3,5. Die Spreizung zwischen iOS und Android ist auffällig. Positiv werden vor allem die einfache Einrichtung, die günstigen Einstiegskosten und die zuverlässige Hardware hervorgehoben. Kritik richtet sich regelmäßig gegen den Support (schwer erreichbar), gelegentliche Kontosperrungen und Synchronisierungsprobleme zwischen Terminal und App. Für einfache Einsatzszenarien ist die Bewertung überwiegend positiv, für komplexe Gastro-Anforderungen mischt sich das Bild.

SumUp Gastronomie TSE: Welche Lösung nutzt SumUp?


SumUp kommuniziert „TSE-konform“ als Kernmerkmal der Kasse, die konkrete Art (Hardware-TSE oder Cloud-TSE) wird öffentlich nicht klar dokumentiert. Aus der Cloud-basierten Architektur deutet alles auf eine Cloud-TSE hin. Für einen stationären Betrieb mit WLAN ist das unkritisch. Für einen Foodtruck auf einem Festival mit schwachem Mobilfunkempfang ist es ein Risiko, weil die Cloud-Signatur ohne Internet nicht greift. Frag das im Verkaufsgespräch explizit nach und lass dir schriftlich bestätigen, wie die TSE offline funktioniert.

Ist SumUp Air ein Kassensystem?


Nein. Der SumUp Air ist ein reines Kartenzahlungsterminal. Keine Kassensoftware, keine TSE, kein GoBD-konformes Kassenbuch. Für einen rechtskonformen Gastro-Betrieb in Deutschland brauchst du zusätzlich eine Kassensoftware mit TSE. Die SumUp-App kommt zwar mit einer einfachen Kassenfunktion, aber sie allein ist kein vollwertiges Kassensystem im Sinne von § 146a AO. Wer das verwechselt, riskiert bei der Betriebsprüfung Nachfragen und im Extremfall Bußgelder.

SumUp vs. POSSUM: Wer passt wofür?


SumUp ist günstiger im Einstieg, Hardware ab 52,36 Euro inkl. USt für den Solo Lite, keine Grundgebühr im umsatzbasierten Standard-Tarif, sofort einsatzbereit. POSSUM ist spezialisierter: Hardware-TSE, 100 Prozent Offline-Betrieb, am Kartenumsatz gestaffelte Transaktionsgebühr (0,65 Prozent im SILVER-Paket ab 10.000 Euro Kartenumsatz, 0,59 Prozent im GOLD ab 25.000 Euro), persönlicher Vor-Ort-Service, 365-Tage-Support. Bis circa 14.000 Euro Kartenumsatz pro Monat ist SumUp mit Zahlungen Plus (0,79 Prozent + 19 Euro pro Monat) günstiger oder gleich teuer. Ab 15.000 Euro pro Monat wird POSSUM SILVER absolut günstiger durch die niedrigere Transaktionsgebühr und die 99 Euro Mindestservicegebühr. Wer auf Tischverwaltung, Offline-Stabilität oder persönliche Einrichtung angewiesen ist, greift direkt zu POSSUM.

SumUp für Foodtruck: Welches Setup passt?


SumUp Solo Lite mit Ladestation (52,36 Euro inkl. USt, mit Smartphone gekoppelt) oder das SumUp Terminal (201,11 Euro inkl. USt, eigenständig mit integriertem Bondrucker, Wi-Fi plus Mobilfunk) sind die beiden aktuellen Listenoptionen. Beide brauchen zusätzlich eine externe Kassensoftware mit TSE für GoBD-Konformität (helloCash, Kassandro etc. ab etwa 25 Euro pro Monat). Gesamtkosten für einen Foodtruck mit 2.000 Euro Kartenumsatz pro Monat liegen mit Solo Lite plus externer TSE-Software bei rund 686 Euro im ersten Jahr. Details im Kassensystem für Foodtrucks.

SumUp für kleines Café: Reicht das?


Für ein Coffee-to-Go-Café oder Café-Kiosk mit wenigen oder keinen Tischen reicht SumUp Kasse standalone (474,81 Euro inkl. USt, Hardware mit integrierter TSE) plus Kostenloses Kassensystem (0 Euro pro Monat Software-Abo) völlig aus. Bei Kartenumsatz über 3.500 Euro pro Monat lohnt zusätzlich Zahlungen Plus (19 Euro pro Monat, reduziert das Disagio auf 0,79 Prozent für Standard-Karten). Wer Tischverwaltung oder DATEV-Integration braucht, bucht Kassensoftware Plus für 39 Euro pro Monat dazu. Für ein Café mit 10+ Tischen und Tischservice ist SumUp bedingt geeignet, weil die Tischverwaltung in Bewertungen nicht als ausgereift beschrieben wird. Alternativen mit besseren Gastro-Features: ready2order, Lightspeed, Gastronovi. Siehe Kassensystem Café.

SumUp Transaktionsgebühren im Vergleich: Wie viel zahlst du wirklich?


SumUp Standard liegt bei 1,39 Prozent pro Vor-Ort-Zahlung, einheitlich für Debit, Kredit, American Express und Premium-Karten. Mit Zahlungen Plus (19 Euro pro Monat) sinkt das Disagio auf 0,79 Prozent, allerdings nur für Standard-Karten. American Express und Premium-Karten bleiben bei 1,39 Prozent. Online-Zahlungen über Zahlungslinks kosten 2,50 Prozent. Zum Vergleich: ready2order bei 1,23 Prozent pauschal, POSSUM gestaffelt (0,59 bis 0,99 Prozent Debit, Details im Kosten-Guide). Bei 20.000 Euro Kartenumsatz pro Monat zahlst du mit SumUp + Zahlungen Plus 177 Euro inklusive Grundgebühr, mit POSSUM SILVER inklusive Hauptgerät-Lizenz 169 Euro. Die Differenz ist überschaubar, ab 25.000 Euro greift POSSUM GOLD und der Abstand wächst.

SumUp kündigen: Wie einfach geht das?


Kartenleser-Verträge (Solo, Air) haben keine Laufzeit, da du die Hardware einmalig kaufst. Das Konto bleibt bestehen, aktive Kosten entstehen erst bei Transaktionen. Das Plus-Abo (39 Euro pro Monat) ist monatlich kündbar über das SumUp-Konto, Schriftform ist nicht nötig. Das Kassensystem Pro hat je nach Konfiguration eine Mindestlaufzeit, das erfragst du im Verkaufsprozess. Wichtig: Vor der Kündigung DSFinV-K-Export erstellen, damit du die Kassendaten für die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (10 Jahre) archiviert hast.

Fazit: Für wen ist SumUp die richtige Wahl?

SumUp ist ein ehrlicher Einstieg für alle, die schnell und günstig Kartenzahlungen akzeptieren wollen. Für einen Foodtruck-Gründer, einen Marktverkäufer oder einen Mini-Imbiss-Betreiber mit unter 5.000 Euro Kartenumsatz pro Monat ist es die einfachste und günstigste Option am Markt. Solo Lite ab 52,36 Euro inkl. USt, keine Grundgebühr im umsatzbasierten Standard-Tarif, kein Vertrag, sofort einsatzbereit. Das stimmt, und SumUp liefert das zuverlässig.

Die Grenze ist klar: Zuverlässige Tischverwaltung, Funkbonierung auf getrennte Drucker, ein vollwertiges KDS und Offline-Stabilität sind bei SumUp nicht auf dem Niveau von Gastronovi, ready2order, POSSUM oder Lightspeed. Wer klassische Bediengastronomie mit 20+ Tischen, hohem Kartenumsatz und Servicebetrieb führt, ist bei einem Gastro-Spezialisten besser aufgehoben.

Der konkrete Wechselpunkt: Ab 15.000 Euro Kartenumsatz pro Monat wird POSSUM SILVER absolut günstiger als SumUp mit Zahlungen Plus, und zwar bei gleichzeitig besseren Gastro-Features. Ab 25.000 Euro greift POSSUM GOLD und der Abstand wird vierstellig. Spätestens dann lohnt der Systemwechsel.

Wer SumUp heute nutzt und damit zufrieden ist, muss nicht wechseln, solange der Betrieb einfach bleibt. Wer gerade gründet und wachsen will, sollte SumUp bewusst als Einstieg mit Ausstiegs-Option wählen und den Wechselpunkt rechtzeitig planen. Den vollständigen Überblick über alle Gastro-Alternativen findest du in unserem Gastronomie-Kassensysteme im Überblick.

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SumUp Kassensystem

Befriedigend
43 Bewertungen
0 EUR Free / 39 EUR Plus

ready2order

Gut
126 Bewertungen
ab 35,90 €

POSSUM

Sehr gut
62 Bewertungen
ab 39,00 €

speedy kasse

Sehr gut
111 Bewertungen
ab 19,00 €

Vectron Kassensysteme

Gut
18 Bewertungen
ab 49,90 €
Tipp: ready2order
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